Continental Aus für Powertrain-Standorte

Der Autozulieferer Continental hat Kürzungspläne für seine defizitäre Antriebssparte Powertrain bekräftigt. Neben 2000 Arbeitsplätzen stehen zusätzlich auch einige Standorte der Sparte vor dem Aus.

Hannover - Der zuständige Continental-Vorstand Karl-Thomas Neumann sagte dem Fachblatt "Automotive News Europe", einige der mehr als 60 Powertrain-Standorte sollten geschlossen werden.

Es solle "Konzentrationen" an Hochlohnstandorten geben und einen Ausbau in Niedriglohnländern, sagte ein Unternehmenssprecher von Continental  dazu der Nachrichtenagentur dpa. Zugleich sollen wie bereits angekündigt bis zu 2000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

In der Powertrain-Sparte, die auf Antriebssysteme spezialisiert ist, sind große Teile des übernommenen Autozulieferers Siemens VDO aufgegangen. Insgesamt sind die Sparte Powertrain 31.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von 1,18 Milliarden Euro erzielt, der Verlust betrug 73,5 Millionen Euro.

Erst Anfang des Monats hatte der Konzern im tschechischen Trutnov eine Fertigungshalle zur Produktion von Zylindern für Einspritzpumpen in Betrieb genommen. Dieser Standort soll laut einem Bericht der "Automobilwoche" bis 2011 ausgebaut und erweitert werden.

manager-magazin.de mit Material von dpa

Verwandte Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.