Daimler Pkw-Absatzboom in Asien und USA

Dank Zuwächsen in den Vereinigten Staaten und Asien hat Daimler im März mehr Pkw verkauft als im Vorjahr. Weniger hell leuchtet der Stern in Deutschland: Hierzulande ging der Absatz in der Markengruppe Mercedes-Benz Cars spürbar zurück.

Leipzig - Der Autohersteller Daimler  hat dank Zuwächsen in den USA und Asien im März 3,5 Prozent mehr Pkw der Markengruppe Mercedes-Benz Cars verkauft als ein Jahr zuvor. Dadurch wurde ein Absatzrückgang um 14 Prozent in Deutschland mehr als wettgemacht.

Vor allem das vor einem Jahr auf dem Markt gebrachte Mercedes-Mittelklassemodell der C-Klasse kam bei den Kunden gut an. Die Verkaufszahlen der Limousine und des im Dezember eingeführten neuen Kombi seien um 88 Prozent auf 38.700 Einheiten gestiegen, teilte Daimler am Freitag in Stuttgart mit. Weltweit verkaufte der Konzern im vergangenen Monat 131.500 Mercedes, Smart-Stadtflitzer und Maybach-Luxuslimousinen.

Seit Jahresbeginn kletterte der Absatz um 11 Prozent auf 318.700 Autos, so viele wie nie zuvor. Von der Marke mit dem Stern schlug Daimler von Januar bis März 289.700 Wagen los, 6 Prozent. Im März allein verringerten sich die Auslieferungen allerdings um drei Prozent. Bereinigt um die wegen des frühen Osterfestes geringere Zahl von Arbeitstagen habe Mercedes-Benz aber ein Absatzplus von 13 Prozent verzeichnet, teilte Daimler mit.

Vom Kleinwagen Smart verkaufte Daimler im März mit 12.100 mehr als dreimal so viele Fahrzeuge wie im Vorjahresmonat. Seit Mitte Januar ist der zweisitzige Stadtflitzer Smart ForTwo auch in den Metropolen der USA erhältlich.

In Deutschland brach der Absatz von Mercedes-Benz im März um fast ein Fünftel ein. Als Grund führte eine Sprecherin an, dass der Monat drei Arbeitstage weniger gehabt habe als vor einem Jahr. Die Pkw-Nachfrage insgesamt war deswegen im vergangenen Monat um 14,4 Prozent gesunken. Die Hersteller erhoffen sich von der Leipziger Automesse AMI ein Absatzplus für April. Mercedes präsentiert dort die überarbeiteten Modelle der A- und B-Klasse.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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