Reebok Millionenbußgeld verhängt

Der US-Sportartikelhersteller Reebok muss im Zusammenhang mit dem Rückruf giftiger Armbänder ein Millionenbußgeld zahlen.

Canton - Die US-Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) verhängte gegen die Tochter des deutschen Sportartikelherstellers Adidas  ein Bußgeld in Höhe von einer Million Dollar (600.000 Euro). Dabei handele es sich um das höchste Bußgeld, das je wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz gegen schädliche Substanzen verhängt worden sei, teilte die Behörde weiter mit.

Das Bußgeld beende ein Verfahren, in dem der in Canton im US-Bundesstaat Massachusetts ansässigen Firma vorgeworfen wurde, Kinderschuhen Armbänder mit giftigem Bleigehalt beigelegt zu haben. Im März 2006 war ein vierjähriger Junge gestorben, der einen Anhänger des Armbands verschluckt hatte. Reebok musste rund 300.000 Armbänder zurückrufen.

manager-magazin.de mit Material von ddp

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