Pin Noch drei Interessenten

Die Insolvenzverwalter des Briefdienstleisters Pin stehen mit drei Investoren in Gesprächen über eine Übernahme der Gruppe. Ursprünglich waren 38 Unternehmen an Pin interessiert. 2770 der ehemals 11.400 Mitarbeiter wurden bereits entlassen.

Köln - Der Verwaltungsrat des Briefdienstleisters Pin Group verhandelt mit drei Investoren über eine Übernahme. Die Verhandlungen befänden sich im fortgeschrittenen Stadium der Buchprüfung, sagte Insolvenzverwalter Bruno Kübler am Montag.

Kübler hatte die Mitglieder des Verwaltungsrates, Horst Piepenburg und Hans-Joachim Ziems, beauftragt, nach Sanierungsmöglichkeiten für die Gruppe zu suchen und besonders den Verkaufsprozess voranzutreiben. "Gelingt ein Abschluss mit einem der Interessenten, sehen wir gute Chancen für den ganz überwiegenden Teil der Arbeitsplätze in der Gruppe", sagte Piepenburg.

Laut Pin sind bisher nur 500 Arbeitsplätze gerettet worden. Für etwa 8000 Mitarbeiter werde eine Investorenlösung gesucht. 2770 Frauen und Männer seien aber schon entlassen worden. Das sind etwa ein Viertel der ehemals rund 11.400 Angestellten der Pin Group.

2008 rechne Pin mit einem Umsatz von 350 Millionen Euro, wenn sie erhalten bliebe. 2007 seien es 275 Millionen gewesen.

manager-magazin.de mit Material von ddp und reuters

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