McDonald's Deutsche haben mehr Appetit auf Burger

Die Fast-Food-Kette McDonald's hat 2007 in Deutschland mehr Kunden gewonnen. Der US-Konzern will in seinem drittwichtigsten Markt weiter wachsen. Dabei setzt das Unternehmen auf Investitionen in ein besseres Image, weniger auf neue Filialen.

Kirchheim - McDonald's  hat im vergangenen Jahr in Deutschland deutlich zugelegt. Der Umsatz der Schnellrestaurantkette auf ihrem nach den USA und Japan drittgrößten Markt stieg um knapp 5 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Kirchheim bei München mitteilte. Der Gewinn sei sogar noch stärker gewachsen, sagte Deutschland-Chef Bane Knezevic, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Pro Tag hätten im Schnitt 2,54 Millionen Gäste eine der 1300 McDonald's-Filialen besucht, rund 4 Prozent mehr als im WM-Jahr 2006. "Das Wachstum ist weiterhin gut. Auch 2008 wird für uns ein erfolgreiches Jahr werden", sagte Knezevic. McDonald's verfolge weiterhin eine moderatere Expansionsstrategie.

Für 2008 plant der US-Konzern, der zuletzt auf dem Heimatmarkt mit einer stagnierenden Nachfrage zu kämpfen hatte, für Deutschland rund 30 (Vorjahr: 28) neue Restaurants. Insgesamt gibt es rund 1300 Filialen in Deutschland.

"Wir wollen auf der bestehenden Fläche wachsen", sagte Knezevic. Die Fast-Food-Kette wolle in Zukunft stärker in ihr Image investieren. "Es ist besser, die bestehenden Restaurants zu erneuern als immer neue zu eröffnen", sagte Deutschlandchef Bane Knezevic am Mittwoch in München. Mit neuen, gesünderen Angeboten sowie moderner eingerichteten Filialen solle die Marke gestärkt werden.

Die Standorte werden zunehmend von Pächtern betrieben. Lediglich gut ein Viertel der Restaurants sind noch im Besitz des weltweit größten Gastronomiekonzerns. Knezevic kündigte an, nach dem Abschluss der Renovierung in den kommenden zwei Jahren über 100 weitere Standorte an Franchisenehmer abzugeben.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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