Mitsubishi Rückkehr in die Gewinnzone

Mitsubishi Motors hat seinen Gewinn innerhalb von neun Monaten mehr als verachtfacht. Zum Rückkehr in die schwarzen Zahlen trugen profitablere Modelle und ein gesteigerter Verkauf im Ausland bei. Für das Gesamtjahr hat der japanische Autobauer allerdings seine Umsatz- und Absatzprognosen reduziert.

Tokio - Mitsubishi Motors hat aufgrund profitablerer Modelle wieder schwarze Zahlen geschrieben und zwischen April bis Dezember seinen Betriebsgewinn mehr als verachtfacht. Zu dem Ergebnis haben eine stärkere Auslandsnachfrage und der für Exporte günstige Wechselkurs des Yen beigetragen, wie der japanische Autobauer am Dienstag in Tokio mitteilte. Für das Gesamtjahr hat Mitsubishi allerdings seine Umsatz- und Absatzprognosen verringert. Mitsubishi begründet den erwarteten Nachfragerückgang mit den Unsicherheiten wegen der Hypothekenkreditkrise in den USA.

In dem Neunmonatszeitraum lag der Betriebsgewinn bei 51,97 Milliarden Yen (328 Millionen Euro), im Vorjahr hatte er mit 6,37 Milliarden Yen deutlich niedriger gelegen. Der Umsatz hat um 26,1 Prozent auf 1,947 Billionen Yen zugelegt. Beim Nettogewinn konnte das Unternehmen, nach einem Verlust im Vorjahr in Höhe von 11,76 Milliarden Yen, mit 21,66 Milliarden Yen wieder ein Plus erzielen.

Den Umschwung in der Profitabilität schreibt das Unternehmen seinem veränderten Sortiment zu, das mehr Autos mit höheren Margen enthalte. Zudem sind die weltweiten Verkäufe um 13 Prozent auf 1,016 Millionen Fahrzeuge geklettert. Im japanischen Heimatmarkt konnte Mitsubishi zwar weniger Fahrzeuge verkaufen (minus 11 Prozent), dafür seien die Auslandsmärkte, besonders Europa (mit Russland und Ukraine: plus 23 Prozent) und Asien (plus 19 Prozent) stark gewachsen.

Mitsubishi hat angesichts der Neunmonatszahlen sein Ziel für den Betriebsgewinn für das Gesamtgeschäftsjahr (Ende 31. März 2008) von 70 auf 80 Milliarden Yen erhöht. Beim Nettogewinn peilt Mitsubishi in dem Zeitraum weiterhin 20 Milliarden Yen an. Ihre Umsatzprognose verringerten die Japaner von 2,70 auf 2,67 Billionen Yen. Auch die Prognose für den weltweiten Absatz senkte Mitsubishi um 1,8 Prozent auf 1,337 Millionen Fahrzeuge.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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