Mittwoch, 29. Januar 2020

Edeka Streit um die Tchibo-Depots

Der Handelskonzern Edeka stellt die Tchibo-Regale in seinen Filialen auf den Prüfstand. Die Verhandlungen werden immer schwieriger. Denn Edeka will nach Informationen von manager magazin die von Tchibo vorgegebenen Konditionen nicht mehr akzeptieren.

Hamburg - Zwischen den Handelsunternehmen Tchibo und Edeka ist Streit um die sogenannten Tchibo-Depots entbrannt. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (25. Januar) am Kiosk erhältlich ist.

Ärger mit Edeka: Zuletzt verkaufte sich die Tchibo-Ware immer schleppender
Die Regale, die Tchibo in den Edeka-Filialen mit seinem Sortiment bestückt, zählen neben den eigenen Standorten zu den wichtigsten Vertriebsplattformen des Hamburger Kaffee- und Handelskonzerns.

Zuletzt verkaufte sich die Tchibo-Ware immer schleppender. Das Unternehmen forciert deswegen die Neuausrichtung seines Sortiments. Angesichts der jüngsten Schwächen ist Kooperationspartner Edeka allerdings nicht mehr gewillt, die von Tchibo vorgegebenen Konditionen weiter zu akzeptieren.

Tchibo wiederum beschwert sich über die unzulängliche Pflege der Depots durch das Edeka-Personal. Aufgrund der Differenzen stellt Edeka die Depots nun insgesamt auf den Prüfstand.

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