Allianz Erneuter Immobilienverkauf

Der Finanzkonzern Allianz verkauft 190 Bürogebäude für 1,7 Milliarden Euro an die zu Goldman Sachs gehörende Immobilienfirma Whitehall. Damit trennt sich der Konzern von einem Viertel seines Immobilienbesitzes.

München - Zum Buchgewinn machte der Sprecher der Allianz Immobilien am Donnerstag keine Angaben. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Abschluss", erklärte er lediglich. "Mit dem Verkauf sind die großen Transaktionen abgeschlossen."

Bereits im August hatte die Allianz vorrangig selbst genutzte Immobilien im Wert von 1,3 Milliarden Euro an die Bonner IVG verkauft. Die insgesamt 190 an Whitehall verkauften Immobilien sind zum Großteil an Dritte vermietet und stehen allesamt in Deutschland.

"Mit dieser Transaktion konnten wir die Übergewichtung des Immobilienvermögens in Deutschland deutlich reduzieren und die Struktur unseres Portfolios gleichermaßen verbessern", so Karl Ralf Jung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Allianz Immobilien. Der Konzern besitzt nun noch Immobilien im Wert von 4,5 Milliarden Euro.

Langfristig spielten Immobilien aber eine immer wichtigere Rolle für den Allianz-Konzern, sagte der Sprecher. So soll sich ihr Anteil an den gesamten Kapitalanlagen auf rund 7 Prozent erhöhen von zuletzt etwa 3 Prozent: "Dabei wollen wir vor allem im Ausland investieren."

manager-magazin.de mit Material von reuters, dpa-afx

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