Audi November-Absatz stagniert

Ein Modellwechsel beim A4 und der schwächelnde deutsche Markt haben das Absatzwachstum bei der Volkswagen-Tochter Audi im November deutlich verlangsamt. Fürs Gesamtjahr peilt der Autohersteller aber weiter einen Rekord an.

Ingolstadt - Weltweit seien in dem Monat mehr als 75.600 Autos ausgeliefert worden, 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Montag in Ingolstadt mit. Damit blieb was Wachstum deutlich hinter dem der Vormonate zurück. Im Oktober hatte Audi  noch um 5,3 Prozent zugelegt. In den ersten elf Monaten insgesamt stieg der Absatz um 7,3 Prozent auf 893.600 Autos.

Grund für das schwache Wachstum sei der Modellwechsel beim wichtigsten Modell der Ingolstädter, dem A4, sowie die Kaufzurückhaltung in Deutschland. Für das Gesamtjahr zeigte sich die VW-Tochter dennoch zuversichtlich.

"Wir werden dieses Jahr über unseren Erwartungen von 950.000 verkauften Fahrzeugen abschließen", sagte Vertriebsvorstand Ralph Weyler und bekräftigte damit frühere Aussagen. "Trotz des Auslaufs des volumenstärksten Modells und des im Jahr 2007 schwierigen deutschen Marktes werden wir das 12. Rekordjahr in Folge schreiben."

In Deutschland ging der Audi-Absatz im November um 7,9 Prozent auf 22.094 Autos zurück. Seit Jahresbeginn lag der Absatz mit 232.277 Pkw 1,6 Prozent im Minus. Der Marktanteil auf dem geschrumpften deutschen Markt sei aber von 7,6 auf 7,9 Prozent gestiegen, hieß es. Im europäischen Ausland legte Audi im November dagegen um 3,5 Prozent auf 28.950 Neuwagen zu, in Großbritannien sogar um 31,4 Prozent auf 6.981 Pkw. Ähnliche Wachstumsraten auf deutlich niedrigerem Niveau verzeichnete Audi in Osteuropa und Russland.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters