Fiat Marode Bremsschläuche

Der italienische Autobauer Fiat ruft 15 Modelle zur Werkstattkontrolle. Einen Monat lang wurden bei Fiat, Alfa Romeo und Lancia fehlerhafte Bremsleitungen verbaut. Damit kann die Bremse plötzlich ausfallen.

Frankfurt am Main – Mitte Oktober hat sich bei Fiat  ein Fehler eingeschlichen, und einen Monat lang hat es offenbar niemand bemerkt. Der italienische Automobilhersteller meldet, dass rund 7600 Fahrzeuge, darunter die Marken Fiat, Alfa Romeo und Lancia, zurückgerufen werden.

So seien zwischen 11. Oktober und 19. November rund 32 Kilometer fehlerhafter Bremsschläuche verbaut worden. Die Schläuche seien falsch galvanisiert, im Extremfall könnte die Bremswirkung ausbleiben.

Betroffen sind 6688 Einheiten der Fiat-Pkw-Modelle 500, Stilo, Bravo, Seicento, Panda, Grande Punto, Punto, Multipla sowie Ducato, die zwischen 11. Oktober und 19. November 2007 gebaut wurden. Bei Alfa Romeo geht es um 770 Fahrzeuge der Modelle Brera, Spider 147, 159 und GT aus der Produktion von 16. Oktober bis 22. November. Lancia bestellt alle Ypsilon-Modelle in die Werkstatt, die zwischen 17. Oktober und 15. November gebaut wurden. Von der Maßnahme ausgenommen der Fiat Croma und Fiat Sedici.

Fiat verweist darauf, dass der Fehler bei internen Kontrollen festgestellt wurde. Unfälle in diesem Zusammenhang seien keine bekannt. Die Halter der Fahrzeuge werden vom Hersteller angeschrieben. Bestätigt sich der Verdacht schadhafter Leitungen bei einer Sichtkontrolle, dauert die Reparatur anderthalb bis zweieinhalb Stunden.

manager-magazin.de

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