Deutsche Post Milliardenschwerer Immobilienverkauf?

Mit dem Verkauf von mehreren Hundert Immobilien will die Deutsche Post offenbar ihre Finanzen aufbessern. Der Logistikkonzern habe der US-Investmentbank Morgan Stanley einen Auftrag zur Käufersuche erteilt, heißt es in einem Zeitungsbericht. Der Wert der Objekte wird auf bis zu 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

Hamburg - Die Deutschen Post  will einem Pressebericht zufolge Teile ihres Immobilienbesitzes verkaufen. Der Logistikkonzern habe die US-Investmentbank Morgan Stanley  mit der Suche nach Käufern beauftragt, berichtet am Dienstag die "Financial Times Deutschland" (FTD). Marktbeobachter schätzten den Wert des Pakets namens "Caroline" auf 1 bis 1,5 Milliarden Euro.

Es sollten ausschließlich Gebäude abgegeben werden, die für die Post nicht betriebsnotwendig sind. Die Immobilien wie etwa Büros, Packhallen oder Briefverteilzentren stünden entweder bereits leer oder sollten in absehbarer Zeit geräumt werden.

Mit dem Verkauf wolle Post-Chef Klaus Zumwinkel auch dem Aktienkurs wieder Schwung verleihen. Ein Post-Sprecher lehnte laut der Zeitung jeden Kommentar ab und verwies auf Donnerstag. Dann will die Post in Frankfurt eine überarbeitete Finanzmarktstrategie sowie die Quartalszahlen präsentieren.

Die Manager wollen laut Bericht zeigen, wie der Wert des Konzerns gesteigert werden kann und wie sich zusätzliche Geldmittel erschließen lassen. "Der Verkauf von Immobilien ist eine von mehreren Maßnahmen, um Cash zu generieren", habe es im Konzern geheißen.

manager-magazin.de mit Material von ddp und dow jones

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