US-Streik Frieden bei Ford

Der Streit ist beigelegt - die Gewerkschaft und der US-Autobauer Ford haben sich geeinigt und einen neuen Tarifvertrag geschlossen. Zumindest vorläufig. Das Ergebnis orientiert sich an den Verträgen von Chrysler und GM.

Detroit - Nach Marathonverhandlungen hat sich der zweitgrößte US-Autobauer Ford  mit der Gewerkschaft UAW auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Die noch vorläufige Vereinbarung habe eine Laufzeit von vier Jahren, teilten beide Seiten am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in Detroit mit. Der Vertrag gelte für rund 54.000 Gewerkschaftsmitglieder in den US-Werken des Autobauers. Die Arbeitnehmer müssen der Vereinbarung noch zustimmen.

Mit Ford handelte nach General Motors und Chrysler der letzte der drei großen US-Autobauer einen neuen Vertrag aus. Ziel war bei allen der mit Absatzproblemen kämpfenden Hersteller eine massive Kostensenkung, um wettbewerbsfähig zu sein.

Die Vereinbarung für Ford orientiert sich an den Tarifverträgen von GM  und Chrysler. Dazu zählen die Auslagerung von Milliarden- Lasten für die Krankenversicherung von Betriebsrentnern und niedrigere Löhne für bestimmte Mitarbeitergruppen.

manager-magazin.de mit Material von dpa