Konjunktur 1,5 Millionen offene Stellen

Seit sieben Jahren hat Deutschland nicht so viele offene Stellen zu besetzen wie jetzt. Damit sei sogar der Anstieg der Sockelarbeitslosigkeit gebremst, heißt es vom Institut der deutschen Wirtschaft.

Hamburg - Die Wirtschaft in Deutschland sucht zurzeit so viele neue Mitarbeiter wie seit sieben Jahren nicht mehr. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

Demnach sind in den Unternehmen rund 1,5 Millionen Stellen unbesetzt. Das sei der höchste Stand seit 2000, sagte IW-Arbeitsmarktexperte Holger Schäfer.

In einigen Branchen stehe rein rechnerisch sogar jedem Arbeitslosen eine offene Stelle gegenüber. Laut "Bild"-Zeitung hält das IW wegen der nachhaltigen Belebung des Arbeitsmarkts erstmals seit Jahrzehnten auch einen Rückgang der Sockelarbeitslosigkeit für möglich.

"Die Job-Entwicklung ist so positiv, dass beim nächsten Konjunkturabschwung weniger Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden als in der Vergangenheit", wird Schäfer zitiert. "Der Anstieg der Sockelarbeitslosigkeit ist gebremst."

manager-magazin.de mit Material von ap