Bank of America 4000 Jobs weniger

Die Bank of America könnte durch die Übernahme der ABN-Amro-Tochter LaSalle zur größten US-Bank wachsen. Für 4000 Mitarbeiter bedeutet dies jedoch das Aus - sie erhalten demnächst ihre Kündigung.

New York - Im Zuge der milliardenschweren Übernahme des Finanzinstituts LaSalle will die Bank of America  rund 4000 Mitarbeiter entlassen. Das sind etwa 2 Prozent der Belegschaft.

Auf diese Weise sollten bis 2009 etwa 800 Millionen Dollar eingespart werden, teilte die zweitgrößte US-Bank am Mittwoch mit. Ende Juni arbeiteten bei der Bank of America rund 200.000 Menschen. "Wir haben LaSalle gekauft mit dem Ziel, dass das kombinierte Unternehmen wachsen soll", sagte ein Konzernsprecher. "Die Entlassungen sind der erste notwendige Schritt, um dieses langfristige Ziel zu erreichen."

Die Bank of America hat die ABN-Amro-Tochter LaSalle für 21 Milliarden Dollar gekauft. Die Übernahme soll Anfang Oktober abgeschlossen werden. Mit den übernommenen 411 LaSalle-Filialen kommt die Bank of America landesweit auf mehr als 6100 Geschäftsstellen und damit fast doppelt soviel wie jede andere US-Bank.

Gemessen an der Bilanzsumme würde die Bank of America dann mit 1,7 Billionen Dollar die Citigroup  als größte US-Bank ablösen.

manager-magazin.de mit Material von reuters