Gildemeister Branchenmesse gibt Auftrieb

Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister wird wegen der erwarteten Geschäftsabschlüsse bei der bevorstehenden Branchenmesse Emo womöglich seine Geschäftsziele für 2007 erneut anheben. Das Unternehmen soll weiter ausschließlich aus eigener Kraft wachsen, Akquisitionen sind nicht geplant.

Frankfurt am Main - Der Chef des Herstellers für Werkzeugmaschinen Gildemeister  hat sich anlässlich der Branchenmesse Emo optimistisch zur Entwicklung der Branche und des eigenen Unternehmens geäußert. "Wenn die Emo uns den erwarteten Schub im Auftragseingang bringt, werden wir die Prognose anlässlich der Bekanntgabe unserer Zahlen für das dritte Quartal leicht anheben", sagte Gildemeister-Vorstandschef Rüdiger Kapitza der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Gildemeister hatte erst Anfang August die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 1,4 Milliarden Euro erhöht. 2008 werde die Dynamik wegen des bisher erreichten hohen Niveaus nicht ganz so stark ausfallen. "In diesem Jahr werden wir im Ertrag deutlich schneller wachsen als im Umsatz. Das nehmen wir uns auch für 2008 vor. Die Ertragsdynamik wird sich fortsetzen", sagte Kapitza.

Zukaufen will Gildemeister in Zukunft nicht. "Wir machen keine Akquisitionen", sagte Kapitza. "Wir wachsen aus eigener Kraft und nehmen nach dem erfolgten Aufbau der Produktion in China nun Indien verstärkt ins Visier. Auch Amerika müssen wir im Auge behalten; dort wäre ein Montagestandort denkbar".

Die Dividende von zuletzt 0,20 Euro solle erhöht werden, sagte Kapitza. Einen Betrag nannte er nicht. Die Ausschüttung solle zunehmend ertragsorientierter werden.

manager-magazin.de mit Material von dpa, reuters