BMW Kräftiger Absatzsprung

Der Autobauer BMW hat seinen Absatz im Juli dank neuer Modelle kräftig gesteigert: Die Verkäufe der Marke BMW legten um ein sattes Fünftel zu und auch vom Mini wurden fast 20 Prozent mehr verkauft als noch ein Jahr zuvor.

München - Der Autobauer BMW  hat im Juli beim Absatz deutlich zugelegt. 123.017 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce wurden an Kunden ausgeliefert worden, wie das Münchner Unternehmen am Dienstag mitteilte. 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dabei kam BMW alleine auf einen Zuwachs von 20,2 Prozent auf 104.096 Autos. Vom Kleinwagen Mini wurden 18.838 Fahrzeuge abgesetzt, 19,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. "Damit hat sich die Wachstumsdynamik zu Beginn des zweiten Halbjahres weiter beschleunigt", hieß es.

Gut verkauften sich laut BMW vor allem die neue Version des Geländewagens X5, der überarbeitete 5-Türer und der neue 3-Türer der 1er-Baureihe sowie die 3er-Reihe. Beim X5 verzeichneten die Münchner einen Absatz von 5517 Fahrzeugen, knapp 70 Prozent mehr als vor einem Jahr. Beim 1er stieg der Absatz von 11.555 auf 14.723 Einheiten. Der 3er legte vor allem dank der zusätzlichen Cabrio- und Coupe-Variante um 23,7 Prozent auf 44.833 Fahrzeuge zu.

In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden 853.202 Fahrzeuge abgesetzt, ein Plus von 6,5 Prozent. BMW alleine steigerte den Absatz um 6,2 Prozent auf 726.414 Fahrzeuge, Mini kam auf ein Plus von 8,2 Prozent auf 126.411 Einheiten.

Auf dem schwierigen deutschen Markt bewegte sich der Absatz dank des überarbeiteten Mini mit 23.415 Fahrzeugen etwa auf Vorjahresniveau. Während BMW im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Absatzrückgang um 2,6 Prozent auf 20.672 Fahrzeuge verzeichnete, kletterte der Mini-Absatz in Deutschland um 27,3 Prozent auf 2743 Einheiten.

manager-magazin.de mit material von reuters und dpa-afx

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