Heidelbergcement Zuschlag für Franzosen

Heidelbergcement verkauft seine Baustofftochter Maxit für 2,1 Milliarden Euro an den französischen Konzern Saint-Gobain. Mit dem Geld will die Nummer vier der Branche die Übernahme des britischen Baustoffherstellers Hanson mitfinanzieren.

Frankfurt am Main - Heidelbergcement  hat seine Baustofftochter Maxit an den französischen Wettbewerber Saint- Gobain  verkauft. Der Verkaufserlös von 2,125 Milliarden Euro werde zur Finanzierung der Übernahme des britischen Baustoffherstellers Hanson PLC  verwendet, teilte der viertgrößte Zementhersteller der Welt am Dienstag in Heidelberg mit.

Die Hanson-Übernahme kostet einschließlich Schulden 14 Milliarden Euro und soll das Geschäft mit Zement und den Betonzuschlagstoffen Sand und Kies stärken.

Heidelbergcement hatte auch einen Börsengang des Trockenmörtelherstellers erwogen, zuletzt aber eine Präferenz für einen Direktverkauf erkennen lassen. In der engeren Wahl für das Unternehmen mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz waren auch Finanzinvestoren gewesen.

Die Heidelbergcement-Tochter Maxit beschäftigt 5130 Mitarbeiter in 107 Werken und ist in über 30 Ländern tätig.

Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe 1,237 Milliarden Euro umgesetzt und einen operativen Cashflow von 179 Millionen Euro erzielt.

manager-magazin. de mit material von reuters und dpa-afx

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