VW Rechtslenker-Golf nach Wolfsburg

Volkswagen verlagert einem Zeitungsbericht zufolge die Produktion des Golf mit Rechtslenkung vom südafrikanischen Werk Uitenhage nach Wolfsburg.

Hannover - Ab Mitte kommenden Jahres solle das Modell, das für Kunden im asiatisch-pazifischen Raum bestimmt sei, im Stammwerk gebaut werden, berichtete die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) vorab unter Berufung auf VW-Kreise.

Der Rechtslenker-Golf sei das Modell, dass der VW-Vorstand der IG Metall in den Tarifverhandlungen 2006 zugesagt habe. Mit dem Modell werden dem Bericht zufolge 40.000 bis 45.000 Autos zusätzlich in Wolfsburg gebaut. Damit würden 1100 Arbeitsplätze erhalten, die unter anderem im Zuge der Umstellung auf den neuen Golf VI in Wolfsburg zu viel gewesen wären.

"Zu unserer Produktplanung nehmen wir grundsätzlich keine Stellung", sagte ein Sprecher von Volkswagen . Die Entscheidung fällt der VW-Vorstand dem Bericht zufolge Ende September oder Anfang Oktober. Der Aufsichtsrat werde im November darüber abstimmen.

Das südafrikanische Werk Uitenhage soll dem Bericht zufolge als Ausgleich für den Golf ein zusätzliches Polo-Modell erhalten.

manager-magazin.de mit Material von reuters