Best Global Brands Die wertvollsten Marken

Coca-Cola, Microsoft, IBM und General Electric: Amerikas Wirtschaft besitzt noch immer die vier wertvollsten Marken der Welt. Doch Nokia und Toyota holen im Interbrand-Ranking auf. Die beste deutsche Marke folgt auf Platz zehn.

Hamburg - Zum siebten Mal hat das Beratungsunternehmen Interbrand die Rangliste "Best Global Brands" der 100 wertvollsten Marken der Welt erstellt. Der ermittelte Markenwert soll den Gegenwartswert der zukünftig erwarteten Erträge ausdrücken, die ausschließlich dank der Bekanntheit der Marke geschaffen werden.

Auf den ersten vier Rängen gab es in der Bestenliste keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Coca-Cola  führt weiterhin an der Spitze, obwohl der Markenwert um 3 Prozent auf 65,3 Milliarden Dollar gesunken ist. Leicht aufholen konnten die US-Marken Microsoft , IBM  und General Electric .

Intel  verlor seinen fünften Platz und musste Nokia  und Toyota  an sich vorbeiziehen lassen. Google , kürzlich laut einer Studie der US-Marktforschungsgruppe Millward Brown zur wichtigsten Konzernmarke weltweit gekürt, landete in der Untersuchung von Interbrand nur auf Platz 20.

Als beste Marke aus Deutschland konnte Mercedes den zehnten Rang in der Interbrand-Rangliste verteidigen. Insgesamt konnten die deutschen Marken ihren Wert erneut steigern. Spitzenreiter der deutschen Aufholjagd ist Audi mit 17 Prozent Zuwachs beim Markenwert (Rang 68) vor Nivea mit 16 Prozent (Rang 96), Adidas  mit 11 Prozent (Rang 69) und BMW  mit 10 Prozent (Rang 13).

Lediglich Siemens  verzeichnete als einzige deutsche Marke unter den Top 100 einen Rückgang von 1 Prozent (Rang 43). Erstmals unter die 100 wertvollsten Marken schaffte es die Allianz , die auf Rang 80 in der Liste eingestiegen ist.

Amerikanische Marken dominieren das Ranking nach wie vor mit sieben der zehn Spitzenplätze und 53 Marken insgesamt. Neu unter die 100 wertvollsten Marken schafften es neben der Allianz auch AIG  (Rang 47), Axa (Rang 49), Polo Ralph Lauren (Rang 99) und Hertz (Rang 100).

Um in die Interbrand-Liste zu kommen, musste jede Marke zwei Kriterien erfüllen: Sie soll global sein und auf den wichtigsten Weltmärkten signifikante Erträge erzielen - etwa ein Drittel des Ertrages musste daher im Ausland erwirtschaftet werden. Zudem waren ausreichend zugängliche Marketing- und Finanzdaten Bedingung.

manager-magazin.de

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