DaimlerChrysler "Alles ist auf dem Weg"

Der Chef des Autobauers DaimlerChrysler, Dieter Zetsche, ist Gerüchten über Probleme bei der Trennung des Konzerns von Chrysler entgegengetreten. Zuvor war laut geworden, die Beteiligungsgesellschaft Cerberus hätte Probleme, die angestrebte Chrysler-Mehrheit zu finanzieren.

Vance - "Alles ist auf dem Weg und läuft nach Plan", sagte Zetsche der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwochabend am Rande der Jubiläumsfeier eines Werks im US-Bundesstaat Alabama.

Damit stellte sich der Vorstandschef von DaimlerChrysler  hinter Äußerungen von John Snow, dem Verwaltungsratschef der Beteiligungsgesellschaft Cerberus, die für 7,4 Milliarden Dollar die Mehrheit bei Chrysler übernehmen will.

Es gebe für Cerberus kein Szenario für einen Ausstieg aus der Investition, hatte Snow am gleichen Tag gesagt. Mit Blick auf die Finanzierung der Übernahme sei er zuversichtlich. "Es gibt keine 'Wenns' in dieser Äußerung", sagte Zetsche zu den Worten Snows.

Am Mittwoch hatten Spekulationen, dass bei Cerberus die Finanzierung für den Chrysler-Kauf nicht gesichert sei, die Daimler-Aktien belastet. Im New Yorker Handel machten die Papiere die Kursverluste aber weitgehend wett und schlossen 0,26 Prozent im Minus bei 92,76 Dollar. Cerberus hatte sich im Mai mit DaimlerChrysler auf die Übernahme geeinigt.

manager-magazin.de mit Material reuters