Autoabsatz Audi legt in den USA am stärksten zu

Deutsche Autohersteller haben im Mai ihren US-Absatz gesteigert. BMW, DaimlerChrysler, Volkswagen, Audi und Porsche gaben am Freitag höhere Verkaufszahlen für den weltweit wichtigsten Automarkt bekannt.

Frankfurt am Main - DaimlerChrysler  brachte 4 Prozent mehr Fahrzeuge an die Kunden als vor Jahresfrist. Zu dem Plus trug insbesondere die vor dem Verkauf stehende US-Tochter Chrysler bei, die ihren Absatz um 4 Prozent auf 199.393 Autos steigerte. Die Tochter Mercedes-Benz legte lediglich 1 Prozent auf 21.771 Fahrzeuge zu.

BMW  verkaufte im weltweit größten Automarkt 30.819 Fahrzeuge, ein Plus von 8,7 Prozent. Seit Jahresbeginn legte der Absatz um 4,2 Prozent zu. Volkswagen  setzte 22.325 Wagen ab, 1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Konzerntochter Audi  verkaufte im Mai 8788 Autos (plus 23,4 Prozent) und damit so viele wie nie zuvor in diesem Monat. Grund dafür war unter anderem die starke Nachfrage nach den neuen Audi-TT-Modellen.

Der Sportwagenhersteller Porsche  berichtete von einem Verkaufsanstieg von 1,7 Prozent auf 3600 Fahrzeuge in Nordamerika.

Der japanische Autobauer Toyota  hat in den USA im Mai 9,7 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Insgesamt seien 269.023 Autos an den Mann und die Frau gebracht worden, teilte der Konzern mit. Besonders gefragt war demnach das Modell Prius, das mit Hybridantrieb fährt. Während die US-Autobauer auf dem Heimatmarkt zu kämpfen haben, wird Toyota dort immer erfolgreicher. Was den weltweiten Umsatz angeht, überholte Toyota den Rivalen General Motors im ersten Quartal. Experten führen den Erfolg der Japaner vor allem auf eine aggressive Modellpolitik zurück.

Der US-Hersteller Ford  hingegen verzeichnete einen Rückgang. Der Gesamtabsatz auf dem Heimatmarkt fiel um 6,8 Prozent auf 259.470 Fahrzeuge, im Pkw-Geschäft betrug das Minus sogar 17,7 Prozent.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

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