Deutsche Bank Dubai wird Großaktionär

Der staatseigene Investmentfonds DIFC aus Dubai hat sich mit 2,2 Prozent an der Deutschen Bank beteiligt - und steigt damit zu einem der größten Gesellschafter auf. In Frankfurt freut man sich über das Engagement eines "langfristigen Aktionärs", der an das Potenzial der Bank glaube.

Dubai - Das Emirat Dubai hat sich mit 2,2 Prozent an der Deutschen Bank  beteiligt. "Ich kann bestätigen, dass DIFC Investments den Anteil erworben hat", sagte ein Sprecher des staatseigenen Investmentfonds DIFC am Mittwoch vor Ort. DIFC steigt damit zu einem der größten Gesellschafter der Bank auf.

Angaben zum Zeitpunkt des Einstiegs und zur Höhe des Investments machte er nicht. Gemessen an der aktuellen Marktkapitalisierung der Bank hätte der Anteil Dubais aktuell einen Wert von rund 1,4 Milliarden Euro.

Die Deutsche Bank hat das Engagement begrüßt. "Wir freuen uns über den neuen Investor", sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher am Mittwochmorgen. "Es handelt sich um einen langfristigen Aktionär, der an das Potenzial der Bank glaubt", sagte der Banksprecher weiter.

Zuvor hatte bereits der DIFC-Investments-Chairman Omar Bin Sulaiman von einem "strategischem Investment" gesprochen. "Dies ist ein weiteres strategisches Investment für den DIFC und dient der Erweiterung unseres Portfolios", sagte Bin Sulaiman. DIFC sehe bei der Deutschen Bank eine "sehr solide und nachhaltige Wachstumsstrategie und das richtige Management zur Umsetzung dieser Strategie", sagte Omar Bin Sulaiman weiter.

manager-magazin.de mit Material von dow jones und reuters