Übernahme Puma ist PPR 5,3 Milliarden Euro wert

Der französische Luxusgüterkonzern PPR hat am Montag das offizielle Übernahmeangebot für Puma vorgelegt. Es bewertet den Sportartikelhersteller mit 5,3 Milliarden Euro. Das Gebot beinhaltet eine Prämie von 24 Prozent.

Paris - Der französische Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute  (PPR) hat am Montag sein freundliches Übernahmeangebot für Puma  veröffentlicht. Die Puma-Aktionäre können ihre Anteilsscheine nun bis zum 20. Juni für je 330 Euro an die PPR-Tochtergesellschaft Sapardis verkaufen.

PPR, dem auch Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent gehören, hatte seine Kaufabsicht am 10. April bekannt gegeben. Zuvor hatte der Konzern eine Kontrollmehrheit von 27,1 Prozent der Puma-Aktien erworben.

Der Puma-Vorstand hatte die Übernahme begrüßt. Unternehmenschef Jochen Zeitz rief auf der Hauptversammlung seine Aktionäre auf, das Angebot anzunehmen. Die Partnerschaft biete zahlreiche Chancen, Arbeitsplätze oder gar Firmenstandorte seien nicht in Gefahr.

PPR bestätigte am Montag, dass Puma selbstständig fortbestehen werde. Es sei gegenwärtig auch kein Gewinnabführungsvertrag geplant.

PPR bewertet Puma mit insgesamt 5,3 Milliarden Euro. Der Angebotspreis von 330 Euro beinhalte eine Prämie von 24 Prozent bezogen auf den durchschnittlichen Börsenkurs des letzten Monats vor dem 3. April, als erste Gerüchte über die geplante Übernahme aufkamen, hieß es am Montag in einer Erklärung. PPR rechnet nicht mit Einwänden von Wettbewerbshütern. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigte das Angebot am 10. Mai.

manager-magazin.de mit Material von ap

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