Milliardendeal Blackstone kauft angeblich Klöckner Pentaplast

Die US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone kauft Finanzkreisen zufolge den rheinland-pfälzischen Folienhersteller Klöckner Pentaplast. Der Konzern zählt zu den Weltmarktführern und soll 1,3 Milliarden Euro gekostet haben.

Frankfurt am Main - Der Finanzinvestor Blackstone habe sich mit den bisherigen Eigentümern Cinven und die JP Morgan-Tochter CCMP auf einen Kaufpreis von rund 1,3 Milliarden Euro geeinigt, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Blackstone war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Cinven lehnte einen Kommentar ab.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe) berichtete, zu der Einigung sei es in der Nacht zum Mittwoch gekommen. Bereits vor einer Woche berichtete die "Financial Times Deutschland", dass die drei Private-Equity-Investoren über den Kauf verhandeln würden. Cinven hatte Pentaplast im Jahr 2001 zusammen mit CCMP aus dem Klöckner-Konzern heraus erworben.

In Finanzkreisen hieß es, die Expansion des Unternehmens unter den neuen Eigentümern habe Früchte getragen. So habe die Firma aus Montabaur 2006 rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz gemacht, im Jahr der Übernahme seien es nur 833 Millionen Euro gewesen. Auch die Zahl der Mitarbeiter habe zugelegt. Zuletzt seien es 3400 gewesen, im Jahr 2001 nur 3100.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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