Postbank-Chef Die Bank wird nicht verkauft

Die Post hält an ihrer Beteiligung an der Postbank fest. "Ich sehe keinerlei Anzeichen, dass sich die Post von ihren Postbank-Anteilen trennen will", sagte der scheidende Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann. Auch mit der Deutschen Bank gäbe es keine Gespräche.

Frankfurt am Main - Die Deutsche Post  hält nach Aussagen von Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann an ihrer Beteiligung an dem Kreditinstitut fest.

"Ich sehe keinerlei Anzeichen, dass sich die Post von ihren Postbank-Anteilen trennen will", sagte der scheidende Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann dem Magazin "Wirtschaftswoche". Er habe keine Hinweise darauf, dass die Deutsche Bank  die Postbank übernehmen werde. Mit ihm gebe es keine Gespräche.

Der deutsche Branchenprimus hatte bereits vor dem Börsengang der Postbank versucht, das im Privatkundengeschäft starke Institut zu kaufen, war aber gescheitert. Zuletzt hatten Übernahmephantasien an der Börse wegen des Bieterkampfs um die niederländische Bank ABN Amro  wieder Blüten getrieben.

Schimmelmann bekräftigte in dem Interview, dass er nach seinem Abschied vom Chefsessel nicht in den Aufsichtsrat der Postbank wechselt. Einen eventuellen Eintritt in das Kontrollgremium des Mutterkonzerns wies Schimmelmann jedoch nicht völlig von sich: "Ich lasse das erstmal auf mich zukommen", zitiert ihn das Magazin. Schimmelmann übergibt das Ruder bei der Bank nach acht Jahren am 1. Juli an Marketing-Chef Wolfgang Klein.

manager-magazin.de mit Material von reuters