Beteiligung Sal. Oppenheim kauft zu

Die Privatbank Sal. Oppenheim beteiligt sich an der US-Investmentboutique Miller Buckfire. Die Kölner wollen so ihre internationale Präsenz ausbauen.

Köln - Die Privatbank Sal. Oppenheim hat sich an der US-Investmentboutique Miller Buckfire beteiligt. Wie die Bank am Montag mitteilte, hat die Bank einen Anteil von 10 Prozent an Miller Buckfire übernommen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Sal. Oppenheim und Miller Buckfire wollen darüber hinaus bei der Beratung bei Financial Restructuring in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in der M&A-Beratung bei grenzüberschreitenden Fusionen und Übernahmen zwischen den USA und dem deutschsprachigen Raum zusammenarbeiten.

Als festen Bestandteil der Kooperation wird Sal. Oppenheim den Angaben zufolge künftig auf permanenter Basis erfahrene M&A-Banker im jährlichen Wechsel zu Miller Buckfire nach New York entsenden. Zusätzlich beabsichtigt die Kölner Bank, sich am geplanten Aufbau von Investmentaktivitäten von Miller Buckfire im Bereich Distressed Securities in den USA als Seed Investor zu beteiligen.

"Als einer der führenden Restrukturierungsberater in den USA ist Miller Buckfire der ideale Partner für uns, um unser internationales Corporate Finance Geschäft zu vervollständigen und auszubauen", erklärte Dieter Pfundt, persönlich haftender Gesellschafter bei Sal. Oppenheim.

Miller Buckfire wurde 2002 von Henry S. Miller und Kenneth Buckfire gegründet, die zuvor die Restrukturierungs-Abteilungen bei der Bank Dresdner Kleinwort Wasserstein und Wasserstein Perella geleitet hatten.

manager-magazin.de mit Material von vwd