VW-Jubiläum 25 Millionen Golf

Fast auf den Tag genau vor 33 Jahren verließ in Wolfsburg der erste VW Golf die Werkshallen. Am Freitag nun läuft der 25-millionste Golf vom Band. manager-magazin.de blickt zurück und zeigt die Golf-Geschichte in 25 Bildern.
Von Arne Stuhr

Hamburg - Seinen 30. Geburtstag feierte der VW Golf bereits am 29. März vor drei Jahren. Und den Käfer, als bis dahin meistgebautes VW-Modell, überflügelte der kompakte Wolfsburger sogar schon vor knapp fünf Jahren, als am 25. Juni 2002 Golf Nummer 21.517.415 vom Band lief.

Nun also knackt der Golf - mittlerweile in der fünften Generation auf den Straßen weltweit unterwegs - am Freitag die Marke von 25 Millionen gebauten Fahrzeugen. Die sonst bei solchen Anlässen üblichen Feierlichkeiten mit Pomp und Konzernprominenz wird es diesmal nicht geben. Der goldene Golf V soll erst später in diesem Jahr im Rahmen einer Mitarbeiterveranstaltung seinen großen Auftritt haben.

Zwar lag der Golf auch im vergangenen Jahr mit fast 237.000 neu zugelassenen Fahrzeugen (inklusive Jetta) in Deutschland ganz vorn, aber es gab auch schon Jahre, in denen der Golf - die "Rucksack-Variante" noch gar nicht mitgezählt - auf über 400.000 Neuzulassungen hierzulande kam.

Vor allem das aktuelle Modell V, das seit Oktober 2003 zu haben ist, hatte vom Start weg massive Probleme, an die Erfolge der Vorgänger anzuknüpfen. Erst mit kostenlosen Extras wie einer Klimaanlage konnte der Verkauf stabilisiert werden. Und so wundert es nicht, dass Volkswagen  das anstehende Jubiläum schon seit Wochen nutzt, um die Verkäufe ein Jahr vor der Ablösung durch die sechste Golf-Generation mit Sondermodellen anzukurbeln.

Wurde der Golf I also erst nach neun Jahren Bauzeit von einem Nachfolger abgelöst, ereilt den Golf V dieses Schicksal bereits nach nur fünf Jahren, und damit zwei Jahre früher als ursprünglich geplant.

Neben den unter Plan gebliebenen Absatzzahlen zwangen vor allem auch die zu hohen Produktionskosten zu dieser Entscheidung. Kleiner Trost für den aktuellen Golf: Die Verweildauer seines Liquidators, Ex-Markenchef Wolfgang Bernhard, bei Volkswagen betrug gerade einmal zwei Jahre.

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