Ranking Die Lieblinge der US-Manager

Kompetenz für Soziales und Umwelt stehen bei US-Managern derzeit weitaus höher im Kurs als noch vor wenigen Jahren. Im Ranking der Zeitschrift "Fortune" zu den angesehensten US-Konzernen schaffte es erstmals auch Apple unter die Top Ten.

Hamburg - Unter US-Managern scheint derzeit allgemein anerkannt zu sein, dass ein grünes Image heutzutage für ein Unternehmen ein Muss ist. Das jedenfalls ergab eine Umfrage unter 3322 US-Führungskräften, die die Zeitschrift "Fortune" gemeinsam mit der Unternehmensberatung Hay Group machte. Die Befragten bewerteten die Unternehmen in Kategorien wie Innovation, Personal-Management, Finanzen oder soziale Verantwortung. Danach wurde ein Ranking erstellt. Auf Platz eins: General Electric .

GE habe aber vor allem mit seinem "Ecomagination"-Programm beeindruckt, erklärt die Zeitschrift "Fortune". General Electric habe das Budget für Forschung und Entwicklung im Bereich umweltverträglicher Technologien im vergangenen Jahr auf 700 Millionen Dollar verdoppelt.

Die US-Kaffeehauskette Starbucks  - die seit Jahren Fair-Trade betreibt und mit dem grünen Touch auch ordentlich Werbung macht - landete auf Platz zwei in der Liste.

Neben den Entwicklungserfolgen bei Hybrid-Motoren dürfte es bei Toyota  auch der bewundernswerte Erfolg sein, der dem Autobauer in die Top Ten verhalf. Während die US-Konkurrenten mit tiefroten Zahlen kämpfen, feiert der japanische Autohersteller in den USA Erfolge. Der Camry ist seit 2002 Bestseller, die Marke Lexus das führende Luxus-Label.

Doch auch Design, Technik und sagenhafter Erfolg können die Manager-Kollegen anderer Konzerne offenbar noch beeindrucken: Apple  schaffte es zum ersten Mal in die Top Ten. Die erfolgreichen und schick designten Apple-Stores hätten wohl besonders gefallen, schreibt "Fortune". Und natürlich: Der neue Hoffnungsträger, das iPhone, für das die Läden laut Apple-Chef Steve Jobs eigentlich ausschließlich geschaffen wurden.

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