Arbeitsmarkt Ausbildungspakt verlängert

Regierung und Wirtschaft haben den 2004 geschlossenen Ausbildungspakt um drei Jahre verlängert. Die Wirtschaftsverbände verdoppelten dabei ihre Zusage und wollen künftig 60.000 statt der bislang versprochenen 30.000 neuen Ausbildungsplätze schaffen.

Berlin - Der 2004 von Regierung und Wirtschaft geschlossene Ausbildungspakt ist um drei Jahre verlängert worden. Die Wirtschaft verdoppelte dabei ihre Zusage für die Schaffung neuer Ausbildungsplätze von 30.000 auf 60.000 pro Jahr. Zusätzlich sagte sie zu, jährlich 40.000 Plätze für betriebliche Einstiegsqualifizierungen zu schaffen - 15.000 mehr als bisher.

Mehrere Bundesminister sowie Vertreter der Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Handwerks, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, und des Bundesverbands der Freien Berufe unterzeichneten den Vertrag am Montag in Berlin.

Die Partner sehen den Ausbildungspakt als Erfolg, weil in den vergangenen drei Jahren zahlreiche neue Ausbildungsplätze entstanden seien. Allerdings waren trotzdem im Januar des laufenden Jahres 17.500 Jugendliche auf der Suche - 1800 mehr als im Vorjahr.

Der erste Ausbildungspakt war am 16. Juni 2004 für drei Jahre geschlossen worden und wäre in diesem Juni ausgelaufen. Er hatte die Vorgabe, 30.000 neue Ausbildungsplätze und 25.000 Plätze für betriebliche Einstiegsqualifizierungen zu schaffen.

manager-magazin.de mit Material von ap und ddp

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