Henkel Konzern verkauft Handelsmarken

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat sein europäisches Handelsmarkengeschäft an den britischen Konsumgüterhersteller McBride verkauft. Kaufpreis: knapp 59 Millionen Euro.

Beaconsfield - Der Konsumgüterkonzern Henkel  hat sein europäisches Handelsmarkengeschäft an den britischen McBride-Konzern verkauft. Henkel trenne sich damit unter anderem von einem Werk für Geschirrspültabs in Luxemburg und dem britischen Geschäft für Haushaltsreiniger, sagte ein Konzernsprecher am Montag.

"Das Handelsmarkengeschäft gehört nicht zu unserem Kerngeschäft", begründete er den Verkauf. Nach Angaben von McBride lag der Kaufpreis bei 39,3 Millionen britischen Pfund - umgerechnet rund 58,6 Millionen Euro.

Das Segment hatte 2006 einen Umsatz von 136 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von sechs Millionen Euro erwirtschaftet, verglichen mit einem Konzernumsatz von 12,74 Milliarden Euro.

Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden und soll danach im April besiegelt werden.

Handelsmarken nennt man die Eigenmarken, unter denen Einzelhändler wie Rewe, Discounter wie Aldi oder auch Versandhäuser ihre Produkte auf den Markt bringen. Sie stehen damit in Konkurrenz zu den Marken der Hersteller. McBride produziert Haushaltswaren und Produkte für die Körperpflege.

manager-magazin.de mit Material von reuters, dpa-afx und dow jones