US-Zulassungen Mehr deutsche Autos verkauft

Die deutschen Autohersteller DaimlerChrysler, Audi und Volkswagen sind in den USA mit einem Verkaufsplus ins neue Jahr gestartet, Porsche dagegen verlor beim Absatz. Stark zulegen konnte Toyota - zu Lasten von General Motors und Ford.

New York - DaimlerChrysler  verkaufte einer Mitteilung von Donnerstag zufolge im ersten Monat des neuen Jahres in den USA mit 173.377 Personenwagen drei Prozent mehr Autos als vor Jahresfrist.

Besonders deutlich legte die deutsche Luxusmarke Mercedes-Benz zu, deren Absatz um 37 Prozent auf 17.069 Pkw stieg. Die kriselnde US-Tochter Chrysler legte um ein Prozent auf 156.308 Fahrzeuge zu.

Damit setzte sich Chrysler vom US-Konkurrenten Ford  ab, der auf seinem Heimatmarkt einen Absatzeinbruch von 19 Prozent erlitt. Ford-Manager George Pipas machte das rückläufige Firmen- und Mietwagengeschäft für den Rückgang verantwortlich. Gewinner auf dem US-Markt war erneut der japanische Hersteller Toyota  mit einem Absatzplus von 5,1 Prozent auf 175.850 Autos.

Audi wächst um 5,2 Prozent

Auf dem für ihn wichtigen nordamerikanischen Markt hat der Sportwagenbauer Porsche  im Januar sieben Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Das Stuttgarter Unternehmen setzte insgesamt nur 3103 Fahrzeuge ab. Das Vorjahresergebnis sei aber wegen des damals neuen Modells Cayman S besonders hoch ausgefallen, teilte Porsche am Donnerstag mit.

Die Zulassungszahlen von BMW  für den US-Markt lagen am Donnerstag abend noch nicht vor.

Hingegen hat der Autobauer Audi  im Januar in den USA zugelegt. Die Zahl der verkauften Autos sei verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 6399 Wagen gestiegen, teilte die Volkswagen-Tochter mit. Vor allem das Mittelklasse-Modell A4 und der wuchtige Geländewagen Q7 hätten zu dem Wachstum beigetragen, hieß es. Auch in den USA peile Audi 2007 erneut ein Rekordjahr an.

Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern kam beim Absatz in den USA langsamer voran als zuletzt. Im Januar seien auf dem weltgrößten Automobilmarkt 16.610 Volkswagen  verkauft worden, teilte der Konzern mit. Das sind 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Meist verkaufte Modell sei der Jetta gewesen.

Der japanische Autokonzern Toyota hat dagegen im Januar 5,1 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Der Absatz sei auf 175.850 Autos gestiegen, teilte Toyota am Donnerstag mit. Unter der Marke Toyota verkaufte der Konzern den Angaben zufolge 4,7 Prozent mehr Autos, unter der Marke Lexus betrug der Zuwachs acht Prozent.

US-Autohersteller General Motors  (GM) hat wie Konkurrent Ford empfindliche Absatzeinbußen hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Verkäufe auf bereinigter Basis um fast 20 Prozent auf 247.464 Fahrzeuge gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Detroit mit. Die Produktion in Nordamerika sank im Januar von 387.000 auf 313.000 Fahrzeuge.

manager-magazin.de mit Material von dpa, reuters

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