Commerzbank Immobilien-Bündel

Die Commerzbank bündelt ihr gesamtes Immobiliengeschäft. Der verantwortliche Vorstand Bernd Knobloch kündigte zudem den Ausbau des Auslandsgeschäfts an - Schwerpunkt soll Osteuropa sein.

Frankfurt am Main - Ab Februar werde die Immobilienfonds-Gesellschaft CGI dem Bereich Commercial Real Estate zugeschlagen, sagte der verantwortliche Vorstand Bernd Knobloch dem "Handelsblatt". "Von der Bündelung der gesamten Wertschöpfungskette versprechen wir uns deutlich mehr Schlagkraft." Bisher hatte die CGI zum Privatkundengeschäft unter Achim Kassow gehört.

Derzeit umfasst das Geschäftsfeld Commercial Real Estate die Immobilienbank Eurohypo und die Commerz-Leasing. Neben der Finanzierung werde dem Bereich nun also auch die Anlage in Immobilien zugeschlagen. "Wir müssen dem Kunden gegenüber stärker deutlich machen, dass wir in allen Immobilienthemen vorne sind", sagte Knobloch.

Knobloch kündigte den Ausbau des Auslandsgeschäft an. Die Commerzbank  werde dabei den Schwerpunkt auf Osteuropa und die Türkei legen. Geplant seien auch Büros in Hongkong, Singapur und Mexiko. Die zuletzt unter Druck stehenden Margen will er so für die Eurohypo in diesem Jahr "zumindest stabil halten können". Derzeit liegt der Anteil des Auslandsgeschäfts bei rund 30 Prozent.

Bis 2008 peile Knobloch im Immobilienbereich eine Vorsteuerrendite von 16 Prozent an, schreibt die Zeitung.

Konkrete Ziele für die Zeit danach habe er nicht genannt, aber deutlich gemacht, dass er die Rentabilität ausbauen wolle. Durch die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) rechne Knobloch für die Eurohypo mit einer Kapitalersparnis "im zweistelligen Prozentbereich".

manager-magazin.de mit Material von dpa

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