Dienstag, 16. Juli 2019

Kreativ-Index Die Reklamemeister

Deutschlands beste Werbeagentur heißt Scholz & Friends. Zum sechsten Mal hat manager magazin die kreativsten Werbehäuser der Republik gekürt und präsentiert eine Auswahl der preisgekrönten Kampagnen.

Hamburg - Gewinner des "manager-magazin-Kreativ-Index 2006" und damit "Agentur des Jahres" ist Scholz & Friends aus Hamburg und Berlin. Die Werbeagentur, die unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", AOL und Tchibo arbeitet, erreichte 1387 Indexpunkte und lag damit vor DDB aus Berlin mit 1231 Punkten und Jung von Matt aus Hamburg mit 1174 Zählern. Vorjahressieger Springer & Jacoby aus Hamburg landete nicht unter den ersten zwanzig.

Der 40-jährige Sebastian Turner, Vorstandsmitglied von Scholz & Friends (Umsatz: 80 Millionen Euro), unterstreicht die Bedeutung von unterhaltsamer Kreativität für den Erfolg einer Werbekampagne: "In schlechteren Zeiten steigt der Druck, durch kreative Werbung aufzufallen."

Mehr Kreativ-Index?
Weitere Details zum "Kreativ-Index 2006", Porträts der drei meistprämierten deutschen Reklameschmieden sowie des besten Internetwerbers Deutschlands lesen Sie im aktuellen manager magazin, Heft 12/2006, ab Seite 138.
Der "manager-magazin-Kreativ-Index" bewertet alljährlich das Abschneiden deutscher Agenturen bei den wichtigsten Werbewettbewerben der Welt.

Gewinner des gleichzeitig vergebenen "manager-magazin-Online-Index 2006" und damit "Online-Agentur des Jahres" ist die Neue Digitale, Frankfurt am Main. Die 1996 gegründete Werbefirma, die unter anderem Adidas Börsen-Chart zeigen, Coca-Cola Börsen-Chart zeigen und DaimlerChrysler Börsen-Chart zeigen zu ihren Kunden zählt, erreichte 270 Indexpunkte.

Die Frankfurter lagen damit deutlich vor Jung von Matt (170) und Nordpol (151), beide Hamburg. Andreas Gahlert, Mitgeschäftsführer der Neuen Digitalen (Umsatz: circa fünf Millionen Euro, 58 Beschäftigte), sagt: "Integrierte Werbekampagnen sind heute oft rein digital." Darüber hinaus steige die "Akzeptanz der Onlinewerbung".

Unter Mitarbeit von Marleen Gründel und Karsten Langer

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