Siemens 70 Millionen für Sitz in Shanghai

Siemens will seine China-Aktivitäten mit dem Bau einer neuen Regionalzentrale in Shanghai vorantreiben. In den kommenden zwei Jahren sollen rund 70 Millionen Euro in den Bau investiert werden.

Shanghai/München - "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir damit auf einem der wichtigsten Märkte der Zukunft die Position von Siemens stärken und weiterhin überdurchschnittlich wachsen werden", sagte Vorstandschef Klaus Kleinfeld am Dienstag bei der Grundsteinlegung des 35.000 Quadratmeter großen Gebäudes.

In der neuen Regionalzentrale, die bis 2008 fertig gestellt sein soll, werden mehr als 2000 Beschäftigte aus Verwaltung, Marketing, Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Services und Training arbeiten.

Siemens  ist nach eigenen Angaben das weltweit erste internationale Unternehmen, das den Shanghaier Stadtteil Yangpu zum Standort seines regionalen Headquarters ernennt. Yangpu sei mit mehr als 100 Wissenschafts- und Forschungsanstalten und 14 Universitäten der Innovationskorridor der Metropole.

Bis 2010 will Siemens in Peking und Shanghai ein zentrales Forschungslabor errichten, Investitionen in Höhe von rund 80 Millionen Euro und Stellen für 300 Wissenschaftler sind eingeplant. Siemens zählt in China mit rund 31.000 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern unter den ausländischen Unternehmen.

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