Auswanderer-Blog Beiträge aus Deutschland

Nicht nur die bereits Ausgewanderten verteidigen im Blog von manager-magazin.de ihre Abkehr von Deutschland, sondern auch viele (noch) hier Gebliebenen spielen mit dem Gedanken, dem Heimatland den Rücken zu kehren. Für derlei Überlegungen haben einige mm.de-Leser allerdings keinerlei Verständnis.

Benutzername: Agathon

Beitrag: Nicht die Auswanderer müssen an ihre "patriotischen Pflichten" erinnert werden, sondern die Politiker und die Oberen Zehntausend. Schließlich bringen sie die Menschen zum Auswandern und nicht umgekehrt - obwohl das die verlockendere Vorstellung ist. Nur schade, dass sie nie eintreffen wird. Und was ist überhaupt eine "Patriotische Pflicht"? Die einen dürfen sich weltweit die Taschen vollstopfen und der kleine dumme Patriot muss zu Hause bleiben und die Bude heizen? Nee, meine Damen und Herren, so wirds nicht laufen.


Benutzername: tatunka

Beitrag: Es sind ja nicht nur die ökonomischen Aspekte die eine Auswanderung nahelegen. Pöbelnde Verkäufer, meckernde Nachbarn, Servicefeindlichkeit, Obrigkeitshörigkeit, ideologische Verbohrtheit und eine unsägliche "Besserwissermentalität" lassen mich oft daran denken, dieses Land zu verlassen. Auch wenn ich dann vielleicht kein so tolles Gehalt mehr bekomme, der Zuwachs an Lebensqualität lässt es lohnend erscheinen.


Benutzername: udo

Beitrag: rette sich wer kann!


Benutzername: jojo

Beitrag: Ein Land im Würgegriff von Interessengruppen und Politikern, die womöglich nur Ihrer Wiederwahl verpflichtet sind, muß geholfen werden.

Wenn Politiker Deutschland zum weltweit billigsten Badelatschenproduzenten machen wollen, so sollten Sie besser z.B. nach Manila auswandern, denn dort sind die Gegebenheiten schon so, wie die Politiker sie sich wünschen!

Das Land einfach verlassen ;wers denn kann, der soll. Ganz besonders hingebungsvoll ist der Gedanke, hier gut ausgebildete Fachleute mit einem Fahrschein zu versehen und , um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken Fachleute ? aus anderen Ländern die Einreise nach Deutschland ( bezahlen wir auch diesen Fahrschein ? ) schmackhaft zu machen. . . .

Diese Fachleute ? arbeiten dann hier zu tollen Löhnen, so daß unser Fachleute plötzlich viel Zeit für andere Aktivitäten ( Arbeitsamt. . .usw. )haben. Nein, bitte nicht so.

Also: die die hier bleiben, sollten dringend etwas in Eigeninitiative etablieren und zusehen daß z.B. ein anderer Kandidat / eine andere Gruppe gewählt wird.


Benutzername: Bernd Scherer

Beitrag: Ich habe Verständnis für Auswanderer. Ich habe selbst von 75 -79 in Australien gelebt und gearbeitet. Man muss von der Heimat weg gewesen sein um sie richtig schätzen zu können. Was ich aber nicht verstehe ist, dass die BR-Deutschland auf die anteiligen Kosten des Studiums verzichtet. Wenn ein Arzt wegen des höheren Gehalts ins Ausland geht, sollte er auch das von der Allgemeinheit finanzierte Studium zurückzahlen müssen.


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: petebe

Beitrag: Ich bedaure zwar diese Entwicklung, jedoch haben wir uns bekanntermaßen in einem Wirtschaftssystem in dem Angebot und Nachfrage den Markt regelt. Dies gilt folglich auch für den Arbeitsmarkt, einem Hauptgrund vieler Auswanderer das Land zu verlassen.

Es ist höchste Zeit, daß die Politik auch die beamtete Verwaltung diesem System unterwirft (Abschaffung der Berufsbeamten). Dann wird vieles flexibler und kostengünstiger.


Benutzername: Sabine

Beitrag: Deutschland lohnt sich nicht mehr! Es wird sich auch in Zukunft nichts ändern, sondern nur noch schlimmer werden, denn uns wurde in den letzten Jahren heimlich still und leise the sozialistische Kappe übergestülpt. Deutschland hat sich zu einer monströsen Sozialdiktatur entwickelt mit einer merkwürdigen Interpretation des Begriffs "Gerechtigkeit". Ich als Privatfrau mit einer hohen Leistungsbereitschaft und einem 18 Stunden Arbeitstag bin nicht mehr bereit, durch die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zwei Arbeitslose oder Arbeitsunwillige zu ernähren. Es steht für mich fest, demnächst nach London überzuwechseln. Für die Leistungsträger wird hier in Deutschland nichts getan. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Ich habe lange im Ausland gelebt (in entwickelten und unterentwickelten Ländern) und weiß um die dort anzutreffenden Arbeits- und Lebensumstände, die viel Flexibilität und Arbeitseinsatz verlangen. Die Deutschen sind nicht einmal in der Lage, von München nach Hamburg umzuziehen, da man den Verlust der Freunde nicht verkraften oder sein Lieblingsbrot vermissen wird. Und der Schulwechsel erst - eine Tragödie riesigen Ausmaßes! Meine Tochter ist mit mir etliche Male umgezogen und hat Schulen und High Schools in diversen Ländern besucht ..... merkwürdigerweise ist aus ihr trotzdem etwas sehr Gutes geworden! Nicht nur beruflich sondern auch gesellschaftlich, sie meistert das Leben besser als so mancher Daheimgebliebene.

In Deutschland aus patriotischen Gründen bleiben? Damit will man wohl den auswanderungswilligen Leistungsträgern ins Gewissen reden. Es reicht doch, wenn die Daheimgebliebenen patriotisch sind.... wenigstens auf dem Weg zum Arbeitsamt, Sozialamt und ins Fußballstadion. Immer schön weiterpampern!


Benutzername: unentschlossen

Beitrag: Jammern wir doch mal auf hohem Niveau - bei mir gibt es weder Verzweiflung noch finanzielle Probleme, Glück gehabt. Noch relativ jung, Führungskraft, Einkommen ok. Natürlich kann man sich auf diese Weise in DE gut einrichten.

Dumm ist nur, dass bei Steuerklasse 1 deutlich mehr als die Hälfte an Herrn Steinbrück geht, man ist Zahlesel für eine politische Klasse, die grundsätzlich immer mehr abfordert. Die anderen Beiträge im Blog zeigen das sehr schön: jeder Euro, der noch in diese Sozialsysteme geht, verlängert nur das Leiden.

Was mich ans Auswandern denken lässt, sind andere Dinge:

- Leute mit 70 - 80 Stunden pro Woche auf der Uhr werden als böse Kapitalisten beneidet, man zeigt mit dem Finger auf uns.

- Als Arbeitnehmer sitze ich in der Falle, was Sozialsysteme und Zahlungen angeht.

- Als Bürger habe ich nichts mehr zu sagen, nicht einmal Ahmadinedschads (sicherlich unterhaltsamer) Brief an Frau Merkel wird mir gezeigt. Wählen bringt nichts, weil ohnehin immer dieselben Gestalten oben bleiben, nur in wechselnden Koalitionen.

Kurzum - man kann vieles ertragen und leistet schweigend seine überhöhten Beiträge zum System. Wenn man allerdings dafür auch noch angefeindet wird, bringt es nicht mehr viel, die produktivsten Jahre im Leben in einem Land zu verbringen, wo man nicht mehr wirklich willkommen ist. Wozu soll das denn noch gut sein? Muss ich damit leben, dass ich unangenehm angestarrt werde, weil ich im Anzug durch die Stadt laufe, um zu meinem Arbeitsplatz zu kommen? Muss ich mir die dummen Bemerkungen anhören, die dann halblaut hinter meinem Rücken gemacht werden ("Sch... Kapitalist" ist noch das geringste).

Ganz schön ungemütlich in DE, so als "Leistungsträger". Meine Freunde schütteln den Kopf und fragen, warum ich so viel arbeite. Andere erklären mir bereitwillig, wie sie es sich im Sozialsystem bequem gemacht haben und nicht mehr arbeiten (sind ja trotzdem meine persönlichen Freunde und bleiben es auch). Aber alle, ob oben oder unten, sind unglücklich über die Art, wie das alles läuft.


Benutzername: Inge Wenzel

Beitrag: Wer trotz Qualifizierung keine Perspektive in seiner Heimat sieht dem bleibt keine Wahl. An patriotische Pflichten sollte man diejenigen erinnern, die gigantische Vermögen mit Hilfe der Arbeitskraft und des Einsatzes ihrer Landsleute und der Zuwanderer sowie mit Steuerdschungelgesetzen angehäuft haben und nicht in ihre Heimat investieren.

Ein ganzes Volk wird gedemütigt mit Hartz IV u.a. und der Angst vor dem sozialen Abstieg, Armenspeisungen in Deutschland sind eine Schande für dieses Land aber auch geprügelte Hunde beissen irgendwann und sind dann willkommene Rekruten für Volksverführer.

Die Geschichte wiederholt sich, hatten wir nicht Auswanderungswellen ins Zarenreich der Katharina und Rückkehr nach 200 Jahren, mit all den verheerenden Kriegen - u. Folgen in der Zwischenzeit ?


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Achim

Beitrag: Diejenigen, die auswandern haben völlig recht!

Bevor man in Hartz IV landet, und sagen wir mal ein wenig für seine Altersvorsorge gespart hat (junge Menschen mittleren Alters), geschweige denjenigen, die über 45 Jahre alt sind, (hier zur Zeit auf deutsch gesagt "in den Arsch gekniffen!")

Die Rente ist nicht mehr sicher!

Krankenversorgung auch nicht!

Arbeitsplätze gehen zurück!

Einkommen gehen zurück!

Das alles wussten unsere Politiker schon vor mind. 20 Jahren!!!

Es muss was geschehen:

Firmen, die Millionen und Milliarden an Subventionen kassieren können, dann ins Ausland wechseln um hier Arbeitsplätze abzubauen,dann feststellen,dass ihnen qualifizierte Facharbeiter fehlen! Und Ihre Verluste aber bei uns in Deutschland steuerlich absetzen können und dürfen!!!

Da darf man sich doch nicht wundern, wenn wir hier keine Kinder mehr wollen. Nur in einem Umfeld wo man sich wohlfühlt und irgendwie das Gefühl von Sicherheit hat, kann man sich doch nur verantwortungsbewusst für ein Kind entscheiden.

Im Ausland scheint das wohl gegeben zu sein.


Benutzername: Sachse

Beitrag: Leistungsträger hält und motiviert man durch bessere Bedingungen und Umstände und nicht durch Bedrohungen und Schmähungen, schon garnicht durch eine stärkere "Umverteilung" und die Veröffentlichung persönlicher Verhältnisse. In die "patriotische" Pflicht nehmen kann man vermutlich Ausweglose. Für diese ändert sich nichts. Patriotische Pflichten verdrängen indessen keine Grundrechte.


Benutzername: gerd

Beitrag: wir haben 7 jahre in london gelebt und sind seit 3 jahren wieder zurück in D, weil wir D für unserer kinder als besser eingestuft haben.

wenn man einige jahre von aussen auf D geschaut hat läßt sich folgendes feststellen:

was ich als besonders unangenehm empfinde ist diese ständige nörgelei und der ruf nach dem staat, der kirche, wem auch immer, wenn man zunächst mal selber aktiv werden sollte

was in D solidaritätsprinzip heißt ist in wirklichkeit eine vollkaskomentalität, eine besondere art von kommunismus. richtige solidarität würde heißen: zunächst übernimmt jeder mal verantwortung für sich selbst. alle, die aus welchen gründen auch immer, das nicht können, werden von der allgemeinheit angemessen und würdig unterstützt (d.h. im zweifel besser als heute, aber sicherlich deutlich weniger empfänger!).

entsprechend ist der mangel an innovations- und risikofreude, weshalb viele erfindungen in D gemacht worden sind und andere länder daraus den profit gezogen haben. wirtschaftliche spielt heute die zugehörigkeit zu einem land eine deutlich geringere rolle als noch vor 20 jahren, und das wird auch so weitergehen. der einfluss der großkonzerne ist größer als die vieler staaten (das war übrigens in vielen bereichen auch schon vor 50 und mehr jahren so: ich verweise nur auf rohstoffe aus afrika und asien, nahrungsmittel aus südamerika usw).

politiker in D sind in der regel bestenfalls B team spieler (mit einigen ausnahmen).

wo soll also das vertrauen herkommen, dass hier signifikanter fortschritt gemacht wird - aber schliesslich sind die politiker auch ein spiegelbild der wähler!. usw. usw.


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Sam

Beitrag: Es ist eine legitime und vernünftige Option seinen Weg im Ausland zu suchen, vor allem dann, wenn man immer an seine Pflichten erinnert wird und beim Versuch seine Möglichkeiten auszuleben eingebremst wird wo es nur geht.

Ich selbst habe einen sicheren Job hier und werde nächstes Jahr Deutschland trotzdem den Rücken kehren, denn alleine die Jobmisere ist kein Grund zum Auswandern. Und was heißt schon Auswandern? Die, die sie als Auswanderer bezeichnen und temporär in die deutschen Nachbarstaaten umsiedeln, sind beim ersten seriösen Angebot genau so schnell wieder daheim!

Echte Auswanderer treiben andere Gründe, meistens zumindest!


Benutzername: Herhoff

Beitrag: Wenn wir keine schulpflichtige Tochter hätten, wäre es eine beschlossene Sache, die Koffer zu packen, und Deutschland den Rücken kehren. Ob im privaten oder geschäftlichen Umfeld, man erfährt täglich nur negative Eindrücke. Jeder hofft wöchentlich auf den großen Lotto-Jackpot und die Älteren auf den Vorruhestand, um die erhoffte Erlösung zu erzielen und abzuhauen.


Benutzername: Burkhard

Beitrag: Es ist sicherlich Unsinn, "Auswanderer an ihre patriotischen Pflichten" zu erinnern; ebenso wie es meines Erachtens falsch ist, einfach "Verständnis für die modernen Wirtschaftsflüchtlinge" zu zeigen.

Fakt ist meines Erachtens, dass junge Menschen, die keine ihres Ausbildungsstandes adäquate Herausforderung in Deutschland finden, ihr BERUFLICHES Glück vor allem im anrainenden Ausland zu finden suchen. Die Frage ist nur, was jeder Einzelne unter einer für ihn passenden Herausforderung versteht. Leider besteht der gravierende Unterschied vor allem für Akademiker hinsichtlich der Differenzierung zwischen Theorie und Praxis. Auch mir wurden z.B. im wirtschaftswissenschaftlichen Universitätsstudium "Machereigenschaften" vermittelt.

Die PRAXIS verlangt aus eigener Erfahrung eher "Hands-on-Mentalität" mit entsprechenden Anforderungen beiderseits. Unstrittig ist aus der täglichen Arbeit, dass hierfür ein sehr hohes Maß an PRAKTISCHER Erfahrung zählt, die NIEMALS unterschätzt werden sollte und auch nicht mit ein paar Praktika oder dergleichen, selbst nicht im Ausland, kompensiert werden kann!

Auch ich musste meine materiellen Vorstellungen deutlich zurückschrauben. Auch mir boten sich Perspektiven im Ausland. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich auch in Deutschland wieder das Blatt wendet. Immerhin liegt Deutschland mittlerweile im europäischen Vergleich nur noch im Mittelfeld der Fertigungskosten. Entweder man versucht so weit es geht, dieses Land weiter international wettbewerbsfähiger zu gestalten oder man "verkrümelt" sich ins Ausland und kommt bei einem umgekehrten Prozess wieder auf die Idee, dann einfach in Deutschland anzuklopfen. Letztgenanntes könnte dann gerade eben nicht als "wahre Bewältigung beruflicher Herausforderungen" angerechnet werden, was bei vielen Einstellungsgesprächen eben mit das Wichtigste ist.

Wenn immer mehr qualifizierte Fach- und Führungskräfte Deutschland den Rücken kehren, bestimmt der Marktmechanismus automatisch den "internationalen Ausgleich".

Also: VIEL GLÜCK!


Benutzername: cgnapi

Beitrag: "Starke Schultern" sollen ja laut unserer Bundeskanzlerin Frau Merkel mehr tragen. Tun sie auch nämlich ihr Geld und ihre Arbeitskraft ins meist nahe Ausland. Dort schämen sich die Menschen nicht dafür als Besserverdienende zu gelten und selber für ihr Alter oder Ihre Gesundheit vorzusorgen. Bei vielen ist einfach die Herausforderung es auch woanders zu etwas bringen zu können eine starke Motivation. Allerdings gilt es zu bemerken, dass die meisten wohl nach ein paar Jahren zurückkommen und auf einmal Deutschland ganz anders wahrnehmen wie zuvor (zumeist positiver). Mittel- bis langfristig kann Deutschland von dieser Entwicklung nur profitieren. Aber wer in der Politik denkt schon daran, wenn die Zeit es doch erfordert kurzfristig Haushaltsproblem zu lösen?


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Erik99

Beitrag: Hi, wenn ich mit Bekannten spreche, die in den USA oder in der Schweiz arbeiten, denke ich dass Auswanderung recht sinnvoll ist.

Trotz hoher Abgaben (ich zahle ca. 45 Prpzent) werden in D die Leistungen immer geringer. Mann muss also nochmal locker 15 Prozent aufwenden um die Einschnitte bei Rente, Berufsunfähigkeit, Gesundheit auszugleichen.

Inzwischen wurde die Rentenversicherung völlig entwertet: Jeder der einzahlt, egal ob Verkäufer oder Ingenieur verliert die Hälfte der Einzahlungen (macht bei 3500 Brutto in 30 Jahren und 5 Prozent Zinsen ca. 250 Tausend Euro Verlust).

Eine Arbeitslosenversicherung, die nur noch ein Jahr zahlt brauche ich auch nicht (das Jahr schaffe ich auch selber). Die AV hilft vor allem Leuten, die zwei Jahre arbeiten, ein Jahr arbeitslos sind und dann wieder zwei Jahre arbeiten...)

Als gut verdienender Angestellter hat man in Deutschland eigentlich nichts mehr verloren (auch die soziale Sicherheit ist nicht mehr gegeben, siehe Deutsche Bank, Allianz, ..).

Also mein Rat an die aktuellen Absolventen in Deutschland ist: Zwei Jahre in Deutschland eine Berufsbasis schaffen und dann so schnell wir möglich in Ausland (USA, Schweiz, Österreich). Falls kein Job in D zu finden ist würde ich sofort wegziehen.

Ciao Erik

P.S. Da meine Frau Beamtin ist, bleibe ich hier in D (zur Not kann sie uns locker beide durchziehen...)


Benutzername: HeinzW

Beitrag: Es ist verständlich, wenn immer mehr Menschen Deutschland den Rücken kehren. Auch ich spiele mit dem Gedanken an Kanada oder die Schweiz. Der Grund ist klar, die Belastung an direkten und indirekten Steuern und Abgaben nährt sich in Deutschland für Arbeitnehmer der 90 Prozent-Grenze. Dabei gibt es nur eine gute Nachricht, mehr als 100 Prozent sind nicht drin. Wer wundert sich, dass die Arbeit da sehr teuer ist? Die Realeinkommen sind in den letzten 30 Jahren sogar gesunken. Weitere Belastungen der Arbeit sind durch Rentenreform, Steuerreform und Gesundheitsreform geplant. Das führt zu immer weiter sinkenden Realeinkommen, denn jede dieser Reformen müsste eigentlich heißen Verteuerung der Arbeit, Senkung der Realeinkommen.

In der Schweiz funktioniert eine relativ kleine Wirtschaft, aus makroökonomischer Sicht eigentlich völlig regelwidrig, recht gut. Wir drängen hier immer nach noch größer und noch weiter, doch auf wessen Kosten? Deutschland hat für Unternehmen die höchsten angedrohten und die niedrigsten bezahlten Steuersätze, sie sollten so um 11 Prozent im Durchschnitt liegen. Aber auch das ist nur ein Durchschnitt. Dabei zahlen aber die kleinen Unternehmen um die 30 Prozent und die Großen nichts, denn häufig sind die Subventionen für sie höher als die Steuern. Das begünstigt den Kapitalexport. Warum sollte auch ein Unternehmer in Deutschland bei den hohen Lohnkosten investieren? Der Kapitalbedarf ist anderswo sehr hoch und die Rendite viel versprechend. Geld ist das einzige wirklich internationale. Es geht wirklich dahin, wo es ihm am Besten gefällt, wenn nicht die geringsten politischen Regeln ihm den Weg weisen. Regeln dafür sind in Deutschland verschwunden. Die Menschen des Landes immer weniger geschützt. Sie werden völlig ausgeliefert. Damit werden die Gesetze des Geldes zu den Gesetzen der Menschen und das ist meist mit Nicht-Menschlichkeit verbunden. Warum werden in Deutschland viele Patente entwickelt, aber nicht in Produkte umgesetzt? Anderswo ist es billiger zu produzieren. Es entstehen durch die Verletzung menschlicher Regeln viele krisenhafte Prozesse, die in einschränkenden Maßnahmen münden. Beschränkungen sind ein wesentliches Charakteristikum für eine Diktatur. Wir haben damit diktatorische Tendenzen in diesem Land. Aber eine Gesetzmäßigkeit wirkt ja immer nur in der Tendenz, es würde mich freuen von entgegengesetzten Tendenzen zu hören. Welchen Grund sollte es geben, es nicht dem Geld gleich zu tun und ein solches Land zu verlassen?


Benutzername: Junge

Beitrag: Natürlich habe ich Verständnis wenn Junge Leute diesem Land den Rücken kehren. Was sollen Sie den hier, die grauen und einfallslosen Politiker in Berlin und anderswo tun nicht um sie hier zu halten.

Was war zwar lang und mittelfristig eine Katastrophe für unsere Gesellschaft wird, aber das wird die so genannten Eliten in diesem Land nicht interessieren. Wenn man es ehrlich betrachtet hat bisher kein Politiker dieses Thema ernsthaft aufgegriffen. Es interessiert diese Damen und Herren auch gar nicht!

Ein Unternehmen in Deutschland zu gründen ist ein Abenteuer bei dem sehr schnell der Garaus droht durch den Staat und seine Organisationen. Dieses in vielen Ländern die unserer Kultur gleich sind sehr viel einfacher. Als junger engagierter Akademiker würde ich hier nie ein Start up Unternehmen gründen.

Die Industriebosse sind mehr damit beschäftigt ihre Gehälter zu erhöhen, und den Standort schlecht zu reden. Bei diesen Aussichten kann man als junger Mensch nur eins, diesem Land den Rücken kehren und weg.


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Auswanderer

Beitrag: Was Herr Straubhaar da von sich gibt, ist überhaupt nicht hilfreich. Was er fordert ist kein Anreiz, sondern Zwangswirtschaft. Vor allem die Höhe der "Passgebühr": ein paar Tausend. Im Ausland verdient man zum großen Teil nicht so viel wie in Deutschland. Das bedeutet also eine Ausreisesperre. Dass man in Deutschland mehr verdient, ist trotzdem kein Anreiz. Denn auch die Kosten sind höher und die Chancen geringer.


Benutzername: Rechtsanwalt Rebmann

Beitrag: Die ansteigende Auswanderungswelle ist das Ergebnis einer seit Jahrzehnten von bestimmten Interessengruppen betriebenen Diffamierung von Begriffen wie Patriotismus und Nationalstolz. Der Aufruf mancher PDS'ler und auch von GEW-Aktivisten zur Abschaffung der Nationalhymne ist nur eine von vielen Aktionen in dieser Richtung.

Ohne diese Unterhöhlung des Gemeinschaftsgefühles wäre die Auswanderung für viele auch eine hohe emotionale Hürde; was gegenwärtig nicht der Fall zu sein scheint.


Benutzername: ukoid

Beitrag: Nun wird in der Medienlandschaft mit den kurzlebigen Schlagzeilen schon länger vergessen, dass die Wirtschaft in der Blüte, später der Scheinblüte der Deutschland AG mit Bundesregierung und Gewerkschaften die Bedingungen herstellten und zementierten, die zur Misere, schon 1989 erkennbar, führten. Nun gibt sich vor allem die Wirtschaft als "Vaterlandslose Gesellen". Die Wirtschaft treibt ein doppeltes Spiel, sponsert die Kampagne "Du bist Deutschland", ermuntert gleichzeitig seine Unternehmer zur Arbeitsplatz-Flucht ins Ausland. Die nachfolgenden deutschen Regierungen fielen diesem ehrlosen Tun nicht in die Arme. Sie übergingen deren Tun stillschweigend, ließen deren Wortführer weiterhin global motivierte Unverschämtheiten hinauskrähen. - Solange die Wirtschaft, vor allem die Global Player, eher der Witterung der Aktienkurse folgen als ethischen Motiven und regionaler Anbindung, solange wird die Auswanderungswelle ungebrochen sein. Eine logische Folge der Misere ist auch das Auswandern der Ärzte ...


Benutzername: Thomas

Beitrag: Sehr geehrte Damen und Herren, ich kann jeden der sein Glück im Ausland versuchen möchte von ganzem Herzen verstehen! Ich bin selber 22 Jahre alt und studiere noch, habe aber nächstes Jahr vor mich mit 2 Freunden selbstständig zu machen. An diesem simplen Beispiel finden sich für mich schon, ohne groß nachdenken zu müssen, diverse Gründe warum ich es lieber im Ausland versuchen sollte. Ich möchte da auch nicht weiter ins Detail gehen, jeder der hier etwas postet wird wohl eine ungefähre Ahnung davon haben wie auf politischer Ebene, durch einen unmöglichen bürokratischen Berg, junge Menschen mit Träumen und Visionen, ihrer Motivation regelrecht beraubt werden! Dennoch bin ich der Meinung das man es auch in Deutschland immer noch schaffen kann, nur wäre es allen ganz sicher lieber wenn von der Politik Rahmenbedingungen geschaffen werden, die allen wieder Mut machen!


Benutzername: aktivs

Beitrag: Wenn man als junger ungebundener Mensch das Gefühl hat dass in einem anderen Land die Rahmenbedingungen besser sind, ist man bereit auszuwandern um dort den Anfang zu machen. Das ist ein ganz normaler Vorgang der in den vergangenen Jahren Millionen von Menschen nach Deutschland gebracht hat. Neues Spiel neues Glück. Globalisierung ist Realität und verändert die Rahmenbedingungen. Warum sollten sich junge qualifizierte Menschen sich lange anschauen wie sie von der Politik als Melk-Kühe vorgesehen werden, die ein zum scheitern verurteiltes System finanzieren sollen und selbst zum schluss den kürzeren ziehen?


Benutzername: Eine Mutter

Beitrag: Ja, ich habe vollstes Verständnis. Wir haben vier Kinder erzogen, ohne Elterngeld, Bafög etc.

Leistung wird in diesem Staat nicht belohnt, der Bürger wird entmündigt und eingeengt - besonders wenn man wie wir sein Geld als Arbeitnehmer verdient.

Seit Hart IV sind wir nur noch empört - warum sollte man noch vorsorgen, jahrzehntelang staatlich vorgeschriebene Versicherungstöpfe speisen um am Ende bei einer Arbeitslosigkeit alles wieder zu verlieren. Dann lieber ein selbstbestimmtes Leben führen und für sich selbst verantwortlich sein. Eine private Versicherung kann eine einmal vereinbarte Leistung nicht einfach kippen - der Staat kann seine Leistungen nach unten korrigieren und hat dies schon mehrmals getan.

Wir zahlen seit ca. 40 Jahren in die staatlichen Versicherungen ein (seit dem 15. bzw. 16. Lebensjahr arbeiten wir) - Rendite wird wohl bestenfalls gleich 0 sein. Schlimm ist nur, dass die Probleme mit Rente, Krankenversicherung schon seit mehr als 15 Jahren bekannt sind.

Schon unserer ältesten Tocher, 28, und den jüngeren erst recht, haben wir geraten: Bildung, Bildung, Bildung Dann hat man voraussichtlich die Freiheit zu entscheiden wo man sein Leben verbringen möchte - und das wird im Fall unserer Tochter im Ausland sein - da sind die Forschungsmöglichkeiten einfach viel besser.

Wir können sie zu diesem Schritt nur unterstützen.

So leid es uns tut, für unsere Familie aber auch für Deutschland.

Uns wurde gesagt, dass wir zu den "Besserverdienenden" gehören. Super, am Ende hatten wir nicht mehr, wenn nicht gar weniger.


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Karsten

Beitrag: Wen kann man es persönlich das verdenken oder verwehren was ein Großteil der Unternehmen seit Jahren schon macht nämlich den Standort zu verändern.

Deutschland erntet damit die Früchte seine jahrzehntelange Reformunwilligkeit und -unfähigkeit von Parteien und Interessenverbänden.

Es sieht so aus, als ob die Abwärtsspirale sich beschleunigt, und das System in ernsthafte Turbulenzen kommt. Nächstes Jahr die Mehrwertsteuer und die (wahrscheinliche) Gesundheitsreform bzw. -verteuerung werden sehr hart werden.


Benutzername: Peter

Beitrag: Mein Sohn geht derzeit in die siebte Klasse Gymnasium. Ich bereite ihn (und die Familie) gedanklich schon darauf vor, dass er wohl keine Festanstellung mehr in Deutschland erreichen wird, sondern sich weltweit orientieren muss.

Ein weiterer Hauptgrund ist die Politik. Nur noch 38 Prozent der Deutschen leben von direktem Arbeitseinkommen, der Rest von staatlichen Transferleistungen. Und (siehe Steuer-Pläne zur Gesundheitsreform) - es wird weiterhin diese schmelzende Gruppe mit immer mehr Lasten belegt.

Da habe ich wirklich Verständnis für jeden, der diese Fehlentwicklungen flieht - auch wenn dadurch die Lasten für die Verbleibenden, die vielleicht nicht so flexibel sind (Familie, Bildung, etc.) nochmals steigen.

Ich würde auch gerne (und schnell) auswandern, wenn der Leidensdruck eine gewisse Schwelle überschreitet.

Ein Hauptgrund ist für mich die kurzfristige 3-Monats-Rendite-Denke, die durch die "Analysten" in den Unternehmen Einzug gehalten hat. Diese Unternehmen nutzen gerne die deutsche Infrastruktur an Kommunikationstechnologie, Strassen (mautfrei), Bildung, Verschieben des Lagerrisikos auf die Strasse und damit auf die Allgemeinheit etc. sind aber im Gegenzug nicht bereit, Arbeitsplätze in diesem Land zu schaffen oder auch nur zu halten.


Benutzername: Jens Peter Speckter

Beitrag: Die Wirtschaft macht es vor, die Menschen machen es nach. Sie wägen Chancen und Risiken für sich ab und "investieren" in der sich globalisierenden Welt dort, wo es ihrer Meinung nach für sie am "gewinnbringendsten" ist. Sie versuchen also, ihre Situation zu optimieren und verhalten sich somit marktwirtschaftlich. Und dagegen kann wohl niemand etwas einwenden.

Es sind häufig gut ausgebildete, jüngere und gesunde Menschen, die das Land verlassen, wie bei jeder wirtschaftlich motivierten Emigrationswelle. Und das wird auch in diesem Falle das Problem, mit den sicherlich nicht ausbleibenden volkswirtschaftlichen Folgen, werden.

Solange die deutsche Politik und Wirtschaft sich darin gefallen, Menschen nur als Kostenfaktor oder Konsumenten zu betrachten, pausenlos nach noch mehr Produktivitätserhöhung und im Gegenzug nach Leistungsreduzierung schreien, jedem erzählen, er sei zu teuer, arbeite zu wenig und stelle zu hohe Ansprüche, wird sich dieser Trend unter den so genannten Leistungsträgern sogar noch verstärken. Denn diese Menschen haben erkannt, dass es sich bei diesem Zerrbild um eine entsetzliche Lüge handelt - und sie ziehen daraus ihre Konsequenzen. Ich finde dieses Verhalten absolut in Ordnung.

Es gibt demnach wohl noch Regionen in der Welt, von denen sich diese Menschen nicht nur mehr Arbeit für weniger Geld und Steuererhöhungen für stark reduzierte Gegenleistungen versprechen.


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Peter Vernunft

Beitrag: Rette sich, wer kann!

Zu den Aufträgen des Grundgesetzes gehörte eben nicht nur die Wiedervereinigung der beiden Teile Deutschlands, sondern auch die Erstellung einer demokratischen Verfassung durch und für das Volk.

Diesen Auftrag hat man gestrichen, um samt und sonders in Amt und Würden zu bleiben. Eine Art Mehr-Parteien-Diktatur mit beliebigen Machthabern setzt die Sachzwänge der globalen Strukturen der Kapitalverwertung in einer Abwärtsspirale um.

Soziale Gaben dienten über Jahrzehnte dem Stimmenkauf.

Eine mittlerweile endlose Kette politischer Fehlentscheidungen der - man kann es nicht anders nennen - herrschenden Kaste und ihrer Welterklärer, hat zur völligen Entfremdung des Einwohners von dieser Republik/Oligarchie geführt.

Kurzum: Sie hat nur noch bezahlte Freunde... ...und so hoch sind dann auch Staatsschulden und Abgabenlast...

Der Ausschluss des Volkes von allen Ebenen des politischen Lebens wurden und werden damit begründet, "dass der Schoß noch fruchtbar ist" - Demographie und Wahlbeteiligung lassen jedoch nur einen gegensätzlichen Schluss zu: Rette sich, wer kann!


Benutzername: palmatw

Beitrag: Ein Staat, der nicht bereit ist, fundamentale Fehler der vergangenen Jahrzehnte zu korrigieren - eine Gesellschaft, die sich unkritisch vom Staat entmündigen und von den Medien manipulieren lässt: hier sind Säulen eines menschlichen Lebens gekippt.

Wie ein großer Politiker einst sagte: "Man kann einige Menschen für immer, viele für lange Zeit, aber nicht alle Menschen für alle Zeit für dumm verkaufen".

Ich denke, bei den meisten Auswandern geht es nicht um "noch mehr Geld verdienen", nein - ganz im Gegenteil, es geht darum, wieder als Mensch mit tragfähigen Zielen in Harmonie mit sich und seiner Umgebung leben zu können.


Benutzername: Chribo

Beitrag: Die Auswanderungswelle vor allem von Topleuten ist vollkommen nachvollziehbar.

Was ist denn die letzten 10-15 Jahre hier in Deutschland los?? Unsere Systeme wie Recht-, Gesundheit-, Bildung-, Sozia l-und Wirtschaft sind doch rott und verfault.

Was soll den mal aus unseren Kindern werden??? Schlechte Schulsysteme ( PISA), keine Ausbildungsplätze und vor allem ein Arbeitsleben mit der ständigen Angst, dass durch Fusion oder Insolvenz der Arbeitsplatz verschwindet.

Ist das eine erstrebenswerte Zukunft??

Wenn z.B. Kinderschänder, Mörder und Betrüger durch clevere, mediengeile Rechtsanwälte und Gutachter frei kommen und durch Wirtschafts-, Sozial- und Staatsmissbrauch wir - die Bürger - immer vor Augen geführt bekommen das Redlichkeit, Fleiß und Gerechtigkeitssinn mit Füssen getreten wird ist es nachvollziehbar das Alternativen in Form von Ländern gesucht werden wo diese Tugenden noch vorhanden sind.

Wenn durch maßlose Renditevorgaben Vorstände und Aktionäre zwar für ihre Tantiemen und Gewinne in Millionenhöhe sorgen, dafür aber tausende Arbeitsplätze wegfallen und jegliches Sozialgefühl abhanden gekommen ist macht es kein Spaß mehr in einem solchen Land zu leben.

Und daran ändert auch die momentane Hochstimmung aufgrund der Fußball-WM nichts.

Also Bürger sucht euch ein Land wo es sich lohnt für euch selbst, eurer Familie und die Gesellschaft zu arbeiten und zu leben. Und nicht für Missbrauch und Kriminalität.

Armes Deutschland!

Eine linke, liberale Weicheipolitik und die Macht der Lobbyisten haben dafür gesorgt das Kriminalität der lohnenste Job ist, Gesundheit- und Sozialsysteme platt sind, Renditen das Maß aller Dinge ist und Angst und Bange bei denjenigen herrscht die noch einen Arbeitsplatz haben.


Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge

Benutzername: Stefan Rowe

Beitrag: Leider habe ich Ihren Artikel noch nicht gelesen.

Natürlich blutet das Land aus.

die politische Führung tut doch alles, um Arbeitnehmer und junge High-Potentials aus dem Land zu jagen.

Arbeit wird in diesem Land bestraft. Mit hohen Steuern, noch höheren und zusätzlichen Abgaben, schlechten Jobperspektiven und der jetzt schon sicheren Aussicht auf eine schlechte Rente.

Anstatt Menschen in Arbeit zu bringen, wird jeder Anreiz zu arbeiten vernichtet. Ziel scheint es zu sein, dass auf jeden Arbeitnehmer je ein Hartz IV Empfänger und ein Rentner kommen und man dann noch beschimpft wird, wenn man es nicht schafft diese beiden "durchzufüttern".

Das einzige Ziel eines normal denkenden und verdienenden Menschen muss doch sein "Raus hier!".

Unsere Politiker sollten eher an ihre patriotischen Pflichten erinnert werden und sich an das halten, was sie vor den Wahlen versprochen haben. Außerhalb der politischen Kaste gibt es doch gar keine Möglichkeit der Mitwirkung zum Wohle des Landes.


Benutzername: Bernd Schirra

Beitrag: ich finde es beschämend für unser land aber ich finde es richtig von den jungen leuten. ich würde auch auswandern wenn ich jung wäre. unsere politiker reden uns doch nur an die weltspitze. dabei sind wir maximal mittelmaß und bei der bildung sind wir schlusslicht.


Benutzername: octavian1

Beitrag: Wenn ich jünger wäre würde ich dieses Land so schnell wie möglich verlassen. Ich ärgere mich manchmal über meine eigene Trägheit, denn mit 50 bin ich noch nicht tot, nur auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein bisschen Schmutz ohne jeden Wert. Wir werden von unfähigen Politikern regiert, die die Pfründe von Lobbyisten sichern und gegen die Bevölkerung regieren. Jeder, der dieses Land verlässt, hat meine allerhöchste Hochachtung. An Patriotismus zu erinnern und zum Bleiben aufzurufen ist grotesk angesichts einer Wirtschaft, die selbst dieses Land verlässt. Leute, verlasst Deutschland in Scharen und lasst unsere Politiker im Stich. Sollen sie sich selbst regieren!


Benutzername: Robin

Beitrag: Sie wollen die Leute an ihre patriotische Pflicht erinnern? Ein Land, das seine Leistungsträger bestraft und beklaut, kann keinen Patriotismus erwarten. Ein Land, dass der autochthonen Bevölkerung keine Perspektiven bietet, aber von dieser verlangt jeden ungebildeten und integrationsunwilligen Fremden als kulturelle Bereichung zu betrachten und zu finanzieren, hat es nicht anders verdient, als dass ihm die Leute wegrennen. Von daher: Weiter so! Vielleicht geht dann endlich mal ein Ruck durch das Land.


Benutzername: Baujahr 31

Beitrag: Es ist eigentlich ganz einfach: Lasst die Emigranten gehen, 80 Prozent von ihnen werden in kurzer Zeit reumütig zurück kehren und der Rest wird an Heimweh zugrunde gehen. Nicht die Verhältnisse in Deutschland verleiten zur Auswanderung, vielmehr ist es Abenteuerlust auf Goldgräber-Romantik.

Die veröffentlichten Beiträge wurden nicht redigiert. manager-magazin.de behält sich aber vor, Zuschriften zu kürzen.

Weitere Leser-Beiträge im Auswanderer-Blog

Verwandte Artikel