Mittwoch, 27. Mai 2020

Expansion Toyota plant zehn neue Werke

Während europäische Autohersteller über mangelnde Auslastung klagen, will der japanische Autokonzern Toyota die Produktion durch zehn neue Montagewerke kräftig aufstocken, so ein Pressebericht. Das Ziel sei, pro Jahr zehn Millionen Fahrzeuge herzustellen.

Toyota-Konzept F3R (in Detroit):  GM bis 2010 als weltgrößter Hersteller ablösen
Tokio - Der führende japanische Autokonzern Toyota Börsen-Chart zeigen plant angeblich auf seinem Weg zum größten Autobauer der Welt bis 2010 weltweit zehn neue Montagewerke. Wie die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" am Montag berichtete, will die Toyota Motor Corp. den Ausstoß über die kommenden fünf Jahre von gut sieben auf rund zehn Millionen Fahrzeuge erhöhen und damit den US-Konkurrenten General Motors (GM) Börsen-Chart zeigen als Nummer eins ablösen.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte auf Anfrage zu den Werksplänen nur, es sei noch nichts entschieden. Dem Blatt zufolge plant Toyota für möglicherweise schon 2009 eine weitere Montageanlage im amerikanischen Bundesstaat Texas. Das wäre bereits das achte Produktionswerk für Toyota in Nordamerika, dem auch für andere japanische Autobauer wichtigsten Markt.

Werke in Frankreich, USA, China, Russland und Indien

Zudem erwägt Toyota bis 2010 unter anderem auch im französischen Valenciennes eine neue Montagelinie neben dem bereits dort existierenden Werk zu bauen. Daneben seien Werke in China, Russland, Thailand und Indien geplant.

Mit den angeblich geplanten zehn neuen Werken würde der expandierende Autokonzern zum Ende 2010 über ein Netzwerk von 41 Fabriken verfügen.

Toyota hatte im vergangenen Geschäftsjahr zum vierten Mal in Folge Rekordergebnisse eingefahren. Branchenexperten warnen allerdings angesichts der rapiden Expansion vor der Gefahr, dass die Sicherung der Qualität mit dem Wachstum nicht mehr Schritt halten könnte.

reuters/dpa

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