BP/Aral 500 Verwaltungsjobs weniger

Der Mineralölkonzern BP/Aral baut nach einem Zeitungsbericht in Deutschland 500 Arbeitsplätze ab. 250 davon entfielen auf die Zentrale in Bochum, wo derzeit insgesamt 1400 Mitarbeiter arbeiten. Der Rotstift werde ausschließlich im Verwaltungsbereich angesetzt und ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen.

Essen - Die Tankstellenbetreiber BP und Aral bauen offenbar 500 Arbeitsplätze in Deutschland ab. 250 davon entfielen auf die Zentrale in Bochum, bestätigte BP der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Insgesamt sind in der Hauptverwaltung des Mineralölkonzerns 1400 Mitarbeiter beschäftigt.

Eingespart würden dadurch rund 150 Millionen Euro, hieß es weiter. Betroffen ist ausschließlich der Verwaltungsbereich der Deutschland-Zentrale, nicht die Tankstellen selbst. Betriebsbedingte Kündigungen soll es dabei nicht geben.

Die Verhandlungen über den Interessensausgleich sind den Angaben zufolge bereits beendet. "Wir haben sehr gute Konditionen ausgehandelt", sagte der Betriebsratsvorsitzende Michael Flegel der Zeitung.

Der britische Mutterkonzern BP gilt als kerngesund und verzeichnete im Jahr 2005 ein Rekordergebnis von 19 Milliarden Dollar. Trotzdem war bereits angekündigt worden, wegen Problemen im Tankstellengeschäft sowie im Großhandel mit Ölprodukten und Schmierstoffen europaweit Arbeitsplätze zu streichen.

Neben Deutschland wird auch in Großbritannien, Spanien und Frankreich mit einem Stellenabbau gerechnet. BP beschäftigt in Europa 30.000 Mitarbeiter, davon etwa 8500 in Deutschland.

manager-magazin.de mit Material von dpa und ddp

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