Zulassungszahlen Aufschwung am Automarkt Europa

Das Neuwagengeschäft hat sich in Europas größten Märkten Italien, Deutschland und Frankreich im Januar positiv entwickelt. Während in einigen Nationen zweistellige Zuwächse verzeichnet wurden, sackte die Zahl der Neuzulassungen in Großbritannien allerdings deutlich ab.

Brüssel - Europas Automarkt ist im Januar deutlich gewachsen. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg nach Angaben des Branchenverbandes ACEA (Verband der Europäischen Automobilhersteller) um 2,6 Prozent.

In den 23 größeren EU-Ländern und den drei Efta-Staaten Norwegen, Island und Schweiz seien 1,26 Millionen neue Autos zugelassen worden, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag in Brüssel mit. Für den Monat Dezember war noch ein Rückgang bei den Neuzulassungen registriert worden.

Unter den fünf wichtigsten Märkten der Region hatte Deutschland mit 10,8 Prozent mehr Zulassungen die größten Zuwächse, in Italien betrug das Plus 10,7 Prozent, in Frankreich 2,8 Prozent. Einen Rückgang um 13,3 Prozent gab es dagegen in Großbritannien.

Italien markiert Rekord mit 223.000 verkauften Neuwagen

In der Statistik werden die Märkte von 23 EU-Staaten - für Malta und Zypern sind noch keine Daten verfügbar - sowie von Norwegen, Island und der Schweiz erfasst. Während die Zulassungszahlen in Deutschland um 10,8 Prozent, in Italien um 10,7 Prozent und in Frankreich um 2,8 Prozent zulegten, sank die Zahl in Großbritannien um 13,3 Prozent.

ACEA bezeichnete die Entwicklung als ermutigenden Start in das neue Jahr. Allerdings habe es im Januar 2006 europaweit einen Arbeitstag mehr gegeben als im Vorjahr.

In absoluten Zahlen ausgedrückt wurden in Deutschland statt 201.349 Neuwagen im Januar 2005 jetzt 223.108 neue Autos verkauft. Der Absatz in Frankreich stieg von 164.116 auf 168.668, im größten Markt Italien wurden 237.409  statt    214.439 neue Autos verkauft. In Großbritannien sackte die Zulassungszahl bei den Neuwagen von 181.474 im Vorjahresmonat auf aktuell 157.363 Neuwagen.

manager-magazin.de mit Material von rtr, dpa

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