Dax-Konzerne Prall gefüllte Kriegskassen

Deutschlands Börsenschwergewichte sind für Zukäufe im In- und Ausland so gut gerüstet wie schon lange nicht mehr. Die Kassen der Dax-30-Unternehmen sind prall gefüllt, außerdem steht vielen Firmen reichlich genehmigtes Kapital zur Verfügung.

Hamburg - Für mögliche Unternehmenskäufe können Deutschlands Topkonzerne auf insgesamt mehrere hundert Milliarden Euro zurückgreifen. Die zeigt eine Untersuchung der Universität Halle, über deren Ergebnisse das manager magazin in seiner am Freitag (20.1.) erscheinenden Ausgabe berichtet.

Demnach besitzt der Düsseldorfer Energiekonzern Eon  mit 36,5 Milliarden Euro die am besten ausgestattete Kriegskasse in der ersten Börsenliga. Auf Platz zwei und drei folgen Autobauer DaimlerChrysler  (knapp 33 Milliarden Euro) und Siemens  (28 Milliarden Euro).

Die weiteren Ränge belegen die Deutsche Telekom  (24,7 Milliarden Euro), SAP  (24,4 Milliarden Euro) und VW  (23,7 Milliarden Euro). Selbst Schlusslicht Fresenius Medical Care  könnte noch rund 1,8 Milliarden Euro für eine potenzielle Akquisition lockermachen.

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