Procter & Gamble Bekenntnis zu Deutschland

Alan G. Lafley, Chef des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble, hält an allen Produktionsstandorten in Deutschland fest. Es gebe keine Pläne zur Verlagerung, betonte Lafley im Gespräch mit manager magazin.

Hamburg - "Ein Unterschied in den Lohnstückkosten wird in unserem Geschäft meist mehr als ausgeglichen durch die hohen Transportkosten", sagte Lafley in dem Interview, das am Freitag (18. November) in der neuen Ausgabe des manager magazins erscheint. "Deshalb stammen die meisten unserer Produkte aus der Region, in der sie angeboten werden."

Procter & Gamble  (P&G) beschäftigt in Deutschland gut 17.000 Mitarbeiter und investiert hier pro Jahr nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro.

Konkret sicherte Lafley zu, dass auch die bisherige Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Wella AG in Deutschland verbleibt: "Das Wella-Innovationszentrum in Darmstadt ist fester Bestandteil unseres weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks." P&G hatte den deutschen Haarpflegekonzern Wella im Jahr 2003 übernommen.