Schwarzbuch 2005 Der teuerste Parkplatz Deutschlands

Der Bund der Steuerzahler wirft der öffentlichen Hand unvermindert die Verschwendung von Steuergeldern in Milliardenhöhe vor. Vor allem für „überflüssige“ und „vom Informationsgehalt dürftige“ Imagekampagnen werde das Geld verpulvert. manager-magazin.de zeigt die skurrilsten Steuergeldgräber.
2,7 Milliarden D-Mark - so viel sollte die ICE-Strecke München - Nürnberg den Planungen Ende der 80er Jahre zufolge kosten. Tatsächlich wird der Ausbau der 171 Kilometer langen Trasse voraussichtlich 3,6 Milliarden Euro kosten. Das unwegsame Gelände erschwerte die Arbeit erheblich. Die Alternativstrecke über Augsburg wäre laut Steuerzahlerbund eine Milliarde Euro billiger gewesen. Doch der Weg über Ingolstadt habe eine Fahrtzeitverkürzung von 23 Minuten versprochen - jede Minute davon koste nun 65,2 Millionen Euro.

2,7 Milliarden D-Mark - so viel sollte die ICE-Strecke München - Nürnberg den Planungen Ende der 80er Jahre zufolge kosten. Tatsächlich wird der Ausbau der 171 Kilometer langen Trasse voraussichtlich 3,6 Milliarden Euro kosten. Das unwegsame Gelände erschwerte die Arbeit erheblich. Die Alternativstrecke über Augsburg wäre laut Steuerzahlerbund eine Milliarde Euro billiger gewesen. Doch der Weg über Ingolstadt habe eine Fahrtzeitverkürzung von 23 Minuten versprochen - jede Minute davon koste nun 65,2 Millionen Euro.

Dem Thema Chancengleichheit haben sich alle EU-Staaten verpflichtet. Da kann auch das nordrhein-westfälische Umweltministerium nicht zurückstehen, also startete es ein 50.000-Euro-Pilotprojekt im Nationalpark Eifel. Damit soll den "unterschiedlichen Erwartungen von Frauen und Männern an Angebote der Waldpädagogik, der Umweltbildung und der forstlichen Öffentlichkeitsarbeit" jetzt durch besondere Informationsmaterialien und eine geschlechtergerechte Didaktik entsprochen werden. Genaueres bleibt abzuwarten.

Dem Thema Chancengleichheit haben sich alle EU-Staaten verpflichtet. Da kann auch das nordrhein-westfälische Umweltministerium nicht zurückstehen, also startete es ein 50.000-Euro-Pilotprojekt im Nationalpark Eifel. Damit soll den "unterschiedlichen Erwartungen von Frauen und Männern an Angebote der Waldpädagogik, der Umweltbildung und der forstlichen Öffentlichkeitsarbeit" jetzt durch besondere Informationsmaterialien und eine geschlechtergerechte Didaktik entsprochen werden. Genaueres bleibt abzuwarten.

Foto: DPA
Ein Erlebnisbad statt dieses alten Hallenbads von 1971 wünscht sich das Städtchen Bodenmais seit Anfang der 90er Jahre. Nach Gerangel um den Standort für das "Multiaktivarium Bodenmais" wurde 1999 endlich ein Facharchitekt beauftragt. An Planungskosten wurden fast 1,2 Millionen Euro ausgegeben. Doch nachbarrechtliche Einwände und Meinungsverschiedenheiten unter den Projektbeteiligten verhinderten bis heute einen baugenehmigungsfähigen Endentwurf. Das Architekturbüro ist inzwischen insolvent. Bodenmais hält dennoch an seinen Badplänen fest.

Ein Erlebnisbad statt dieses alten Hallenbads von 1971 wünscht sich das Städtchen Bodenmais seit Anfang der 90er Jahre. Nach Gerangel um den Standort für das "Multiaktivarium Bodenmais" wurde 1999 endlich ein Facharchitekt beauftragt. An Planungskosten wurden fast 1,2 Millionen Euro ausgegeben. Doch nachbarrechtliche Einwände und Meinungsverschiedenheiten unter den Projektbeteiligten verhinderten bis heute einen baugenehmigungsfähigen Endentwurf. Das Architekturbüro ist inzwischen insolvent. Bodenmais hält dennoch an seinen Badplänen fest.