Porsche Wachstumtempo halten

Porsche hat seine Absatzprognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Vorstandschef Wendelin Wiedeking sieht zugleich überdurchschnittliche Wachstumschancen in China, Russland, Indien und Südeuropa. Den US-Markt wolle der Autobauer künftig besser ausschöpfen.

Stuttgart - Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche  sieht nach den Worten von Vorstandschef Wendelin Wiederking überdurchschnittliche Wachstumschancen in China, Russland, Indien und Südeuropa. Einige Märkte sollten zudem noch besser als bisher ausgeschöpft werden, kündigte Wiedeking in einem Interview der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe) an. In den USA sieht sich Porsche im Vergleich zu einigen europäischen Regionen unterrepräsentiert.

"Der Markt in den Vereinigten Staaten ist sehr groß", sagte Wiedeking. "Wir könnten dort noch mehr machen." In den USA verdiene Porsche heute Geld auch ohne die Währungsabsicherungen, die die Situation zusätzlich verbesserten.

Der Porsche-Chef bekräftigte, dass die Gesellschaft mit den bestehenden drei Baureihen mittelfristig rund 100.000 Fahrzeuge verkaufen wolle. Im Geschäftsjahr 2004/05 (31. Juli) dürfte der Sportwagenhersteller der Zeitung zufolge rund 84.000 (Vorjahr: 76.827) Fahrzeuge verkauft und einen Umsatz von gut 6,8 (6,36) Milliarden Euro erzielt haben.

Porsche werde die Entwicklung der beschlossenen vierten Baureihe ohne Partner stemmen, sagte Wiedeking. Die Entwicklungskosten werden auf rund eine Milliarde Euro veranschlagt. Die neue Modellreihe, von der sich Porsche einen zusätzlichen Wachstumsschub verspricht, soll 2009 unter dem Namen Panamera auf die Straße kommen.

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Der Porsche-Chef wies zudem auf die bestehende hohe Liquidität von 2,8 Milliarden Euro hin. Diese Zukunftsvorsorge ermögliche es, Projekte völlig autark zu entscheiden. "Außerdem ist es beruhigend, ein Sicherheitspolster zu haben." Es sei grundsätzlich wichtig, ein möglichst hohes Maß an Liquidität im Unternehmen zu halten.

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