Vertrauensfrage Merkel zollt Schröder Respekt

Die Unionsfraktionsvorsitzende Angela Merkel hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für seine Entscheidung zu Neuwahlen Respekt gezollt. Eine mögliche Neuwahl sei eine "Richtungswahl".

Berlin - SPD und Grüne hätten sich handlungsunfähig gezeigt, sagte Merkel am Freitag im Bundestag vor der Abstimmung über die von Schröder gestellte Vertrauensfrage. Die Reformen der Regierung seien ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Es gebe keine Alternative dazu, das Land zu reformieren. Das Land vertrage aber keinen "Zick-Zack-Kurs", wie Rot-Grün ihn fahre. Notwendig sei eine Politik, die Vorfahrt für Arbeit schaffe.

Merkel sagte in ihrer Entgegnung auf die von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gestellte Vertrauensfrage, die mögliche Bundestagswahl werde zu einer Richtungswahl. Ein "weiter so" könne es nicht geben, weil dies in Deutschland und Europa zu einem Stillstand führe.

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