Gebot Deutsche Bank will in Budapest landen

Die Deutsche Bank nimmt gemeinsam mit dem Flughafenbetreiber Fraport am Bieterwettbewerb um den Flughafen Budapest teil. An dem wachstumsstärksten Verkehrsknotenpunkt in Zentraleuropa haben aber auch europäische Konkurrenten Interesse.

Frankfurt - Der Flughafenbetreiber Fraport  und die Deutsche Bank  werden zu diesem Zweck ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, an dem Fraport  51 Prozent halten werde.

Dies sagte Fraport-Finanzvorstand Stefan Schulte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Händler erwarten angesichts möglicher Mitbewerber wie British Airways  einen harten Wettbewerb, da die Teilprivatisierung des Flughafens Budapest Interessenten in ganz Europa auf den Plan ruft.

Ob es zu einem Einstieg von Deutscher Bank und Fraport in Budapest komme, hänge von den genauen Bedingungen der ungarischen Regierung ab, die einen Anteil von 25 Prozent auf Dauer halten wolle, berichtet die FAZ. Die Deutsche Bank sei bei der gemeinsamen Offerte für Finanzierung und Strukturierung zuständig während sich Fraport um das Management und die Entwicklung des Flughafens kümmere.

Der Flughafen Budapest ist nicht nur unter Billigfliegern wie Air Berlin oder Germanwings ein beliebtes Flugziel. Auch traditionelle Fluggesellschaften wie Lufthansa  oder Malev verzeichneten an diesem Standort Zuwächse, hieß es. Vor allem der Beitritt Ungarns in die EU habe das Verkehrsaufkommen am Flughafen Budapest weiter steigen lassen.