Münchener Rück "Können HVB-Aktien verkaufen"

Die Münchener Rück könnte bereits Aktien der HypoVereinsbank verkaufen, bevor das UniCredito-Angebot ausläuft. Noch ist nicht entschieden, in welchem Umfang der Rückversicherer seine Beteiligung halten will.

Mailand/München - "Man konnte sich in der Vergangenheit von HVB-Aktien trennen und kann das grundsätzlich auch jetzt", sagte der Sprecher am Montag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Nach seinen Worten hat der Rückversicherer noch nicht entschieden, in welchem Umfang er nach dem Zusammenschluss der italienischen Großbank und der HVB an dem fusionierten Institut beteiligt sein wird.

Derzeit prüfe der Konzern die Umtauschofferte, hieß es weiter. Die Münchener Rück hält derzeit 18,3 Prozent an der HVB. UniCredito bietet den HVB-Anteilseignern für jede Aktie fünf UniCredito-Papiere. Eine zusätzliche Barkomponente für HVB-Aktionäre gibt es nicht.

In der Vergangenheit hatte der Vorstandsvorsitzende Nikolaus von Bomhard bereits mehrfach erklärt, dass der Rückversicherer seine Beteiligung an der HVB reduzieren möchte und sich einen Anteil von rund 5 Prozent vorstellen könne. Zugleich hatte von Bomhard gesagt, dass die Vertriebskooperation mit der HVB auch im Falle einer Fusion fortgesetzt werden soll.

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