Maserati Ende der Volkswagen-Connection

Maserati ist nicht mehr an einer Zusammenarbeit mit Volkswagen interessiert, nachdem die Marke konzernintern von Ferrari abgetrennt und an Alfa-Romeo angegliedert worden ist. Die groß angekündigte Kooperation war aber ohnehin nie richtig in Schwung gekommen.

Genf - Der Volkswagen-Konzern  wird seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Sportwagenbauer Maserati nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) beenden.

Die technische Kooperation zwischen der VW-Tochter Audi und Maserati solle demnach wegen der engeren Anbindung des italienischen Unternehmens an Alfa Romeo, die Luxusmarke des Fiat-Konzerns , aufgegeben werden. "Maserati hat als Teil der Gruppe Lusso viele Möglichkeiten, die wir nutzen werden", zitiert die FTD den Chef von Alfa Romeo und Maserati, Karl-Heinz Kalbfell.

Die Allianz mit Volkswagen sei damit überflüssig. Es sei aber möglich, dass Audi und Maserati technische Komponenten austauschten. Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder bestätigte laut FTD: "Die Zusammenarbeit ist beendet."

Fiat hatte Maserati vor kurzem von der Sportwagen-Tochter Ferrari getrennt und eine engere Zusammenarbeit der Edel-Marke mit Alfa Romeo angekündigt.

Die Zusammenarbeit zwischen Maserati und Volkswagen war mit großen Ideen gestartet worden, kam aber nie wirklich in Schwung. So sollte unter anderem ein zwischen Passat und Phaeton angesiedeltes VW-Modell mit Heckantrieb auf Maserati-Basis entstehen, das Projekt ist inzwischen gestoppt.

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