Rover Chinesen wollen jede dritte Stelle verlagern

Der chinesische Autokonzern Shanghai Automotive kann offenbar schon in wenigen Tagen den Kauf von Rover abschließen. Danach soll einem Medienbericht zufolge jede dritte Stelle verlagert werden – nach China.

Shanghai - Nach dem geplanten Einstieg des chinesischen Autobauers Shanghai Automotive (SAIC) beim angeschlagenen Unternehmen MG Rover könnte nach Presseinformationen in Großbritannien rund jede dritte Stelle verloren gehen.

Die in London erscheinende "Financial Times" (FT) berichtet am Freitag unter Berufung auf mit der Übernahme vertraute Kreise, dass bei Chinas größtem Autobauer über eine Verlagerung von bis zu 2000 Arbeitsplätzen von Birmingham nach China nachgedacht werde.

Laut der Zeitung hat SAIC die Absicht, sein Bargeld komplett in die Firma zu investieren. Verantwortliche hätten Berichte über die Investition von einer Milliarde Pfund seitens SAIC aber als viel zu hoch zurück gewiesen. Laut "FT" solle MG Rover 30 Prozent am geplanten, neuen Gemeinschaftsunternehmen halten. Der Rest würde nochmals aufgeteilt werden zwischen SAIC und Najing Automobile.

Nach Worten des britischen Finanzministers Gordon Brown vom Mittwoch dieser Woche kann mit dem Abschluss der Transaktion in wenigen Tagen gerechnet werden.

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