BMW Vom Jäger zum Gejagten

Seit Jahren scheint sich BMW vom negativen Trend der Branche abzukoppeln. Doch Mercedes und Audi warten nur darauf, dass die Münchener Schwächen zeigen. manager-magazin.de zeigt, wie BMW seine Erfolge fortschreiben will - und welche Modelle die Rivalen dagegensetzen.
Von Arne Stuhr
Mini: Knapp 27.000-mal (plus 5,8 Prozent) verkaufte sich hier zu Lande der bayerische Brite im vergangenen Jahr. Weltweit setzte BMW insgesamt 184.000 Exemplare (plus 4,5 Prozent) ab. Am Gruppenabsatz hat der Mini damit einen Anteil von gut 15 Prozent, bleibt aber hinter dem Wachstum der Kernmarke (über 10 Prozent) zurück. Um noch flexibler auf die Nachfrage reagieren zu können, wird BMW bis 2007 über 100 Millionen Britische Pfund in das Mini-Werk in Oxford investieren.

Mini: Knapp 27.000-mal (plus 5,8 Prozent) verkaufte sich hier zu Lande der bayerische Brite im vergangenen Jahr. Weltweit setzte BMW insgesamt 184.000 Exemplare (plus 4,5 Prozent) ab. Am Gruppenabsatz hat der Mini damit einen Anteil von gut 15 Prozent, bleibt aber hinter dem Wachstum der Kernmarke (über 10 Prozent) zurück. Um noch flexibler auf die Nachfrage reagieren zu können, wird BMW bis 2007 über 100 Millionen Britische Pfund in das Mini-Werk in Oxford investieren.

Smart: Beim Sorgenkind Nummer eins im Hause DaimlerChrysler sind eindeutig Kannibalisierungseffekte zu beobachten. Während der kleine "Fortwo" 2004 in Deutschland fast 27 Prozent weniger Neuzulassungen verbuchte - mit 27.100 Einheiten rangiert der Smart noch ganz knapp vor dem Mini - konnte der größere "Forfour" (Foto) in seinem ersten Jahr über 16.000 neue Besitzer für sich gewinnen. Mangels wirtschaftlichen Erfolges stehen aber beide auf dem Prüfstand.

Smart: Beim Sorgenkind Nummer eins im Hause DaimlerChrysler sind eindeutig Kannibalisierungseffekte zu beobachten. Während der kleine "Fortwo" 2004 in Deutschland fast 27 Prozent weniger Neuzulassungen verbuchte - mit 27.100 Einheiten rangiert der Smart noch ganz knapp vor dem Mini - konnte der größere "Forfour" (Foto) in seinem ersten Jahr über 16.000 neue Besitzer für sich gewinnen. Mangels wirtschaftlichen Erfolges stehen aber beide auf dem Prüfstand.

Audi A2: Seine großen Brüder eilten in den vergangenen Jahren von Erfolg zu Erfolg, doch Audis Alu-Zwerg geriet zum Flop. 2004 waren nur 11.600 hiesige Käufer (minus 25,7 Prozent) bereit, bis zu 19.000 Euro Basispreis für den A2 zu berappen. Zu wenig, Mitte des Jahres wird die Fertigung vorzeitig eingestellt.

Audi A2: Seine großen Brüder eilten in den vergangenen Jahren von Erfolg zu Erfolg, doch Audis Alu-Zwerg geriet zum Flop. 2004 waren nur 11.600 hiesige Käufer (minus 25,7 Prozent) bereit, bis zu 19.000 Euro Basispreis für den A2 zu berappen. Zu wenig, Mitte des Jahres wird die Fertigung vorzeitig eingestellt.

BMW 1er: In der unteren Mittelklasse müssen auch die erfolgsverwöhnten Münchener Lehrgeld zahlen. Der Einstieg des 1er in die Golf-Klasse ist noch keine Erfolgsstory. Der kleine BMW, der sich bei Vergleichstests dem Platzhirsch geschlagen geben musste, kommt mit einem Monatsverkauf von gut 3500 Fahrzeugen auf einen Marktanteil von bisher nur 4,4 Prozent. Insgesamt 15.000 1er verkaufte BMW in Deutschland seit dem Verkaufsstart im vergangenen Mai bis Ende 2004.

BMW 1er: In der unteren Mittelklasse müssen auch die erfolgsverwöhnten Münchener Lehrgeld zahlen. Der Einstieg des 1er in die Golf-Klasse ist noch keine Erfolgsstory. Der kleine BMW, der sich bei Vergleichstests dem Platzhirsch geschlagen geben musste, kommt mit einem Monatsverkauf von gut 3500 Fahrzeugen auf einen Marktanteil von bisher nur 4,4 Prozent. Insgesamt 15.000 1er verkaufte BMW in Deutschland seit dem Verkaufsstart im vergangenen Mai bis Ende 2004.

Mercedes A-Klasse: Die Stuttgarter Konkurrenz hat sich hingegen mit ihrer soeben frisch renovierten A-Klasse bereits etabliert. Knapp 75.000 hier zu Lande verkaufte Fahrzeuge (plus 7,3 Prozent gegenüber Vorjahr) bedeuten 2004 Platz vier in der Kompaktklasse - hinter VW Golf (226.000 Neuzulassungen), Opel Astra (107.000) und Ford Focus (78.000).

Mercedes A-Klasse: Die Stuttgarter Konkurrenz hat sich hingegen mit ihrer soeben frisch renovierten A-Klasse bereits etabliert. Knapp 75.000 hier zu Lande verkaufte Fahrzeuge (plus 7,3 Prozent gegenüber Vorjahr) bedeuten 2004 Platz vier in der Kompaktklasse - hinter VW Golf (226.000 Neuzulassungen), Opel Astra (107.000) und Ford Focus (78.000).

Audi A3: Einer der Hauptkonkurrenten des 1er ist sicherlich der Audi A3. Besonders in der neuen Version "Sportback" (Foto) zielt er auf die klassische BMW-Klientel. 2004 verbuchte der VW-interne Golf-Jäger in Deutschland ein Zulassungsplus von 10 Prozent auf 61.000 Fahrzeuge.

Audi A3: Einer der Hauptkonkurrenten des 1er ist sicherlich der Audi A3. Besonders in der neuen Version "Sportback" (Foto) zielt er auf die klassische BMW-Klientel. 2004 verbuchte der VW-interne Golf-Jäger in Deutschland ein Zulassungsplus von 10 Prozent auf 61.000 Fahrzeuge.

BMW 3er: Wenn der neue Mittelklasse-BMW am 5. März an den Start geht, ist seine Mission klar. Erstens, die direkten Konkurrenten Mercedes C-Klasse und Audi A4 in Schach halten. Zweitens, dem neuen VW Passat nicht die ganze Aufmerksamkeit überlassen. Und drittens, den Opel Astra am besten wieder von Rang zwei der hiesigen Zulassungsstatistik verdrängen. Hat sich dieser doch knapp vor den 3er-Bayern geschoben, der sich in der alten Version 2004 hier zu Lande noch rund 110.000-mal (minus 19,2 Prozent) verkaufte.

BMW 3er: Wenn der neue Mittelklasse-BMW am 5. März an den Start geht, ist seine Mission klar. Erstens, die direkten Konkurrenten Mercedes C-Klasse und Audi A4 in Schach halten. Zweitens, dem neuen VW Passat nicht die ganze Aufmerksamkeit überlassen. Und drittens, den Opel Astra am besten wieder von Rang zwei der hiesigen Zulassungsstatistik verdrängen. Hat sich dieser doch knapp vor den 3er-Bayern geschoben, der sich in der alten Version 2004 hier zu Lande noch rund 110.000-mal (minus 19,2 Prozent) verkaufte.

Foto: DDP
Mercedes C-Klasse: 2005 dürfte für die C-Klasse ein schwieriges Jahr werden, rollt die nächste Generation doch erst im kommenden Jahr in die Showrooms. Somit wird es schwer sein, das gegenüber 2003 fast unveränderte Ergebnis von 104.000 verkauften Fahrzeugen in Deutschland zu behaupten. Zumal die Konkurrenz mit völlig neuen (BMW 3er, VW Passat) oder gründlich renovierten (Audi A4) Modellen an den Start geht.

Mercedes C-Klasse: 2005 dürfte für die C-Klasse ein schwieriges Jahr werden, rollt die nächste Generation doch erst im kommenden Jahr in die Showrooms. Somit wird es schwer sein, das gegenüber 2003 fast unveränderte Ergebnis von 104.000 verkauften Fahrzeugen in Deutschland zu behaupten. Zumal die Konkurrenz mit völlig neuen (BMW 3er, VW Passat) oder gründlich renovierten (Audi A4) Modellen an den Start geht.

Audi A4: Im Dezember 2004 war der meistverkaufte Mittelklasse-Pkw Deutschlands der Audi A4. Beeindruckender Marktanteil: 17 Prozent. Nicht minder beeindruckend sein Ergebnis bei der Leserwahl der Zeitschrift "Auto, Motor und Sport", wo ihn fast 40 Prozent mit deutlichem Vorsprung vor C-Klasse und 3er BMW zum Mittelklasse-Sieger kürten. Dennoch landet er in der deutschen Zulassungsstatistik 2004 mit 97.000 Exemplaren (minus 11 Prozent) hinter den beiden Konkurrenten nur auf Gesamtrang fünf.

Audi A4: Im Dezember 2004 war der meistverkaufte Mittelklasse-Pkw Deutschlands der Audi A4. Beeindruckender Marktanteil: 17 Prozent. Nicht minder beeindruckend sein Ergebnis bei der Leserwahl der Zeitschrift "Auto, Motor und Sport", wo ihn fast 40 Prozent mit deutlichem Vorsprung vor C-Klasse und 3er BMW zum Mittelklasse-Sieger kürten. Dennoch landet er in der deutschen Zulassungsstatistik 2004 mit 97.000 Exemplaren (minus 11 Prozent) hinter den beiden Konkurrenten nur auf Gesamtrang fünf.

BMW Z4: Der im Verhältnis zu seinen Konkurrenten Mercedes SLK und Audi TT sportlicher ausgelegte BMW hat seine besten Tage wohl hinter sich. Gegenüber 2003 büßte der Z4 bei den Neuzulassungen in Deutschland im vergangenen Jahr fast 30 Prozent ein. Mit nur noch gut 8000 Verkäufen hier zu Lande verliert er 21 Ränge im Zulassungsranking.

BMW Z4: Der im Verhältnis zu seinen Konkurrenten Mercedes SLK und Audi TT sportlicher ausgelegte BMW hat seine besten Tage wohl hinter sich. Gegenüber 2003 büßte der Z4 bei den Neuzulassungen in Deutschland im vergangenen Jahr fast 30 Prozent ein. Mit nur noch gut 8000 Verkäufen hier zu Lande verliert er 21 Ränge im Zulassungsranking.

Mercedes SLK: Der Meister der offenen Klasse ist ein Schwabe. Okay, eigentlich ist der SLK ein Hanseat, wird der Klappdach-Roadster doch im Werk Bremen gebaut. Seinen Fans ist das egal, und davon gibt es reichlich. Mit über 20.000 verkauften Fahrzeugen (plus 150 Prozent) war der SLK 2004 Deutschlands meistverkauftes Cabrio.

Mercedes SLK: Der Meister der offenen Klasse ist ein Schwabe. Okay, eigentlich ist der SLK ein Hanseat, wird der Klappdach-Roadster doch im Werk Bremen gebaut. Seinen Fans ist das egal, und davon gibt es reichlich. Mit über 20.000 verkauften Fahrzeugen (plus 150 Prozent) war der SLK 2004 Deutschlands meistverkauftes Cabrio.

Audi TT: Seit 1998 geht Audi mit dem TT auf Kundenfang. Doch noch immer schneidet der Oldie in Vergleichstests erstaunlich gut ab. Motoren und Verarbeitungsqualität verzücken noch immer die Experten. Bei den Käufern rutscht der einst wegen seines Designs gefeierte TT aber langsam in der Gunst ab. Knapp 4800 TT konnte Audi 2004 an den Mann oder die Frau bringen, 25 Prozent weniger als im Vorjahr.

Audi TT: Seit 1998 geht Audi mit dem TT auf Kundenfang. Doch noch immer schneidet der Oldie in Vergleichstests erstaunlich gut ab. Motoren und Verarbeitungsqualität verzücken noch immer die Experten. Bei den Käufern rutscht der einst wegen seines Designs gefeierte TT aber langsam in der Gunst ab. Knapp 4800 TT konnte Audi 2004 an den Mann oder die Frau bringen, 25 Prozent weniger als im Vorjahr.

BMW 5er: Zuletzt verbuchte der 5er zwar mehr Zulassungen als die Mercedes E-Klasse, 2004 verkaufte BMW aber trotz eines Zuwachses von über 33 Prozent mit gut 71.000 Fahrzeugen weniger Boliden in der oberen Mittelklasse als der Erzrivale aus Stuttgart. Zu Bedenken sollte den Münchenern geben, dass sie nur noch ein knappes Drittel ihrer Fahrzeuge (auf alle Klassen bezogen) an Privatleute verkaufen. Bei Mercedes sind es immerhin knapp 50 Prozent.

BMW 5er: Zuletzt verbuchte der 5er zwar mehr Zulassungen als die Mercedes E-Klasse, 2004 verkaufte BMW aber trotz eines Zuwachses von über 33 Prozent mit gut 71.000 Fahrzeugen weniger Boliden in der oberen Mittelklasse als der Erzrivale aus Stuttgart. Zu Bedenken sollte den Münchenern geben, dass sie nur noch ein knappes Drittel ihrer Fahrzeuge (auf alle Klassen bezogen) an Privatleute verkaufen. Bei Mercedes sind es immerhin knapp 50 Prozent.

Mercedes E-Klasse: Trotz der starken Konkurrenten aus Bayern lag die E-Klasse auch 2004 in der Käufergunst vor dem BMW 5er und dem Audi A6. Gut 86.000 Käufer entschieden sich hier zu Lande für den gehobenen Benz. Das Minus von über 17 Prozent macht aber klar, dass der Spitzenplatz allein mit gediegener Ausgeglichenheit auf Dauer nicht zu verteidigen ist.

Mercedes E-Klasse: Trotz der starken Konkurrenten aus Bayern lag die E-Klasse auch 2004 in der Käufergunst vor dem BMW 5er und dem Audi A6. Gut 86.000 Käufer entschieden sich hier zu Lande für den gehobenen Benz. Das Minus von über 17 Prozent macht aber klar, dass der Spitzenplatz allein mit gediegener Ausgeglichenheit auf Dauer nicht zu verteidigen ist.

Audi A6: Mit dem neuen A6 ist Audi nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Verkaufserfolg gelungen. Im Dezember hatte sich der Abstand zu BMW und Mercedes in diesem Segment auf unter 1000 verkaufte Fahrzeuge monatlich verringert. Auf Jahressicht entschieden sich gut 54.000 Käufer in Deutschland (plus 21 Prozent) für den A6. Sein Marktanteil in der oberen Mittelklasse: 22 Prozent.

Audi A6: Mit dem neuen A6 ist Audi nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Verkaufserfolg gelungen. Im Dezember hatte sich der Abstand zu BMW und Mercedes in diesem Segment auf unter 1000 verkaufte Fahrzeuge monatlich verringert. Auf Jahressicht entschieden sich gut 54.000 Käufer in Deutschland (plus 21 Prozent) für den A6. Sein Marktanteil in der oberen Mittelklasse: 22 Prozent.

BMW 7er: Frisch "gebügelt" soll der große BMW seine Spitzenposition als Deutschlands meistverkaufte Vorstandskarosse verteidigen. Knapp 7700-mal wurde der bullige Bayer 2004 verkauft (minus 2,7 Prozent). Ein Kampf auf hohem Niveau, musste sich die 12-Zylinder-Langversion doch zum Beispiel im "Autobild"-Test Kritik am Handling gefallen lassen. Auch ein bayerischer König ist halt vor Majestätsbeleidigung nicht sicher.

BMW 7er: Frisch "gebügelt" soll der große BMW seine Spitzenposition als Deutschlands meistverkaufte Vorstandskarosse verteidigen. Knapp 7700-mal wurde der bullige Bayer 2004 verkauft (minus 2,7 Prozent). Ein Kampf auf hohem Niveau, musste sich die 12-Zylinder-Langversion doch zum Beispiel im "Autobild"-Test Kritik am Handling gefallen lassen. Auch ein bayerischer König ist halt vor Majestätsbeleidigung nicht sicher.

Mercedes S-Klasse: Wenn in diesem Herbst die IAA in Frankfurt ihre Tore öffnet, steht der Messe-Star schon fest, die neue S-Klasse aus dem Hause Daimler. War die Präsentation der Staatskarosse bisher schon immer ein Ereignis an sich, zieht die nächste S-Generation diesmal noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Gilt es doch, das arg ramponierte Image der Stern-Flotte aus Stuttgart wieder aufzupolieren. 2004 verkaufte sich die S-Klasse mit etwas mehr als 7000 Fahrzeugen (minus 29 Prozent gegenüber Vorjahr) in Deutschland schlechter als der 7er von BMW.

Mercedes S-Klasse: Wenn in diesem Herbst die IAA in Frankfurt ihre Tore öffnet, steht der Messe-Star schon fest, die neue S-Klasse aus dem Hause Daimler. War die Präsentation der Staatskarosse bisher schon immer ein Ereignis an sich, zieht die nächste S-Generation diesmal noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Gilt es doch, das arg ramponierte Image der Stern-Flotte aus Stuttgart wieder aufzupolieren. 2004 verkaufte sich die S-Klasse mit etwas mehr als 7000 Fahrzeugen (minus 29 Prozent gegenüber Vorjahr) in Deutschland schlechter als der 7er von BMW.

Audi A8: Während sein konzerninternes Pendant, der VW Phaeton, trotz unbenommener Stärken allgemein als Flop tituliert wird, hat sich der A8 im automobilen Oberhaus mehr als nur etabliert. 2004 entschieden sich in Deutschland knapp 6700 Käufer für den großen Audi. Marktanteil: 17 Prozent. Damit haben die Ingolstädter endgültig zu Mercedes und BMW aufgeschlossen. In der Gunst vieler Autofans - die sich den bis zu 117.000 Euro teuren Boliden sicherlich größtenteils nicht leisten können - ist er sogar die neue Nummer eins in der Luxusklasse.

Audi A8: Während sein konzerninternes Pendant, der VW Phaeton, trotz unbenommener Stärken allgemein als Flop tituliert wird, hat sich der A8 im automobilen Oberhaus mehr als nur etabliert. 2004 entschieden sich in Deutschland knapp 6700 Käufer für den großen Audi. Marktanteil: 17 Prozent. Damit haben die Ingolstädter endgültig zu Mercedes und BMW aufgeschlossen. In der Gunst vieler Autofans - die sich den bis zu 117.000 Euro teuren Boliden sicherlich größtenteils nicht leisten können - ist er sogar die neue Nummer eins in der Luxusklasse.

BMW 6er Coupé: Da in dieser Preisklasse (60.000 Euro aufwärts) von Schwächen eigentlich nicht mehr gesprochen werden kann, wollen wir das hier auch nicht tun. 2004 kauften sich hier zu Lande knapp 2300 Gutbetuchte die geschlossene Variante der in "Form gebrachten Geschwindigkeit" (BMW).

BMW 6er Coupé: Da in dieser Preisklasse (60.000 Euro aufwärts) von Schwächen eigentlich nicht mehr gesprochen werden kann, wollen wir das hier auch nicht tun. 2004 kauften sich hier zu Lande knapp 2300 Gutbetuchte die geschlossene Variante der in "Form gebrachten Geschwindigkeit" (BMW).

BMW 6er Cabrio: Rund 1400 hiesige Autokäufer unterschrieben ein "Manifest gegen die Gewöhnlichkeit" (BMW) und entschieden sich im vergangenen Jahr für den offenen 6er.

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Mercedes CLS: Die Rolle des Schönlings übernimmt bei Mercedes zurzeit der CLS. Immerhin gut 3200 Käufer entschieden sich im Premierenjahr 2004 für das viertürige Coupé.

Mercedes CLS: Die Rolle des Schönlings übernimmt bei Mercedes zurzeit der CLS. Immerhin gut 3200 Käufer entschieden sich im Premierenjahr 2004 für das viertürige Coupé.

Mercedes SL: Der SLK hat offenbar nicht nur Anleihen beim großen Bruder genommen, sondern dem SL auch Käufer abspenstig gemacht. 2004 brach der Deutschland-Absatz beim großen Roadster um satte 44 Prozent ein. Nur noch gut 3600 Kunden ließen sich von der 50-jährigen SL-Historie zum Kauf anregen.

Mercedes SL: Der SLK hat offenbar nicht nur Anleihen beim großen Bruder genommen, sondern dem SL auch Käufer abspenstig gemacht. 2004 brach der Deutschland-Absatz beim großen Roadster um satte 44 Prozent ein. Nur noch gut 3600 Kunden ließen sich von der 50-jährigen SL-Historie zum Kauf anregen.

BMW X5: Mit einem Vorsprung von 30 Fahrzeugen war der X5 im vergangenen Jahr vor dem VW Touareg (18.283 verkaufte Exemplare) der meistverkaufte Geländewagen Deutschlands. Die stärkste Konkurrenz kam zuletzt aber aus dem eigenen Hause. Der BMW X3 zog nämlich nicht nur am VW-Offroader, sondern auch am großen Bruder vorbei, der die Kannibalisierung zu spüren bekam.

BMW X5: Mit einem Vorsprung von 30 Fahrzeugen war der X5 im vergangenen Jahr vor dem VW Touareg (18.283 verkaufte Exemplare) der meistverkaufte Geländewagen Deutschlands. Die stärkste Konkurrenz kam zuletzt aber aus dem eigenen Hause. Der BMW X3 zog nämlich nicht nur am VW-Offroader, sondern auch am großen Bruder vorbei, der die Kannibalisierung zu spüren bekam.

Mercedes M-Klasse: Mit der nächsten Generation der M-Klasse will Mercedes verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen. 2004 verbuchte der Gelände-Benz hier zu Lande ein Minus von 16 Prozent auf 14.300 verkaufte Einheiten.

Mercedes M-Klasse: Mit der nächsten Generation der M-Klasse will Mercedes verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen. 2004 verbuchte der Gelände-Benz hier zu Lande ein Minus von 16 Prozent auf 14.300 verkaufte Einheiten.

Audi Q7: Nach den erfolgreichen Ausflügen ins Gelände der anderen Hersteller wird nun auch Audi - pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Quattro-Antriebs - auf der IAA einen Edel-Offroader präsentieren, der ab Frühjahr 2006 zu kaufen sein soll. Der Q7 wird auf die gleiche Plattform wie VW Touareg und Porsche Cayenne gestellt.

Audi Q7: Nach den erfolgreichen Ausflügen ins Gelände der anderen Hersteller wird nun auch Audi - pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Quattro-Antriebs - auf der IAA einen Edel-Offroader präsentieren, der ab Frühjahr 2006 zu kaufen sein soll. Der Q7 wird auf die gleiche Plattform wie VW Touareg und Porsche Cayenne gestellt.

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