BMW Minivan kommt aus den USA

Der für 2007 geplante BMW-Minivan wird einem Medienbericht zufolge wie seine Markengeschwister Z4 und X5 aus den USA kommen. Im US-Werk Spartanburg werden bereits flexiblere Produktionsstraßen geplant.

München - Der Autohersteller BMW  erwägt einem Pressebericht zufolge, die Fertigung des geplanten neuen Vans am Standort Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina anzusiedeln. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "Die Welt" am Freitag unter Berufung auf gut informierte Automobilkreise.

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Die Platzhirsche im Van-Segment
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Ein BMW-Sprecher wollte die Angaben weder bestätigen noch ausdrücklich dementieren. Er wisse von keinem Entschluss. Der Van werde "allerfrühestens" 2007 in Serie gehen. Die BMW-Spitze sei sich inzwischen jedoch im Klaren darüber, wie eine solche neue Reihe im Markt positioniert werden könne, sagte der Sprecher.

Im Juni hatte BMW-Marketing-Vorstand Michael Ganal angekündigt, in den zukunftsträchtigen Markt der Minivans einzusteigen. "Es wird ein Auto, das wahrscheinlich von Raum und Funktionalität her durchaus ein neues Angebot darstellt", sagte BMW-Marketingvorstand Michael Ganal der damals. Er sprach von einer BMW-typischen Lösung, die weder auffällig geräumig noch besonders günstig werden werde.

In seinem Werk in Spartanburg produziert BMW derzeit den Z-4-Roadster und den Luxus-Geländewagen X-5. Täglich rollen dort 410 BMW X-5 und 140 BMW Z-4 vom Band. Produziert wird momentan noch auf zwei Produktionsstraßen. Das aber werde sich bald ändern, schreibt die Zeitung. "Ab 2006 stellen wir auf eine einzige Produktionsstraße um. Das macht die Herstellungsmöglichkeiten flexibler und bringt neues Kostensenkungspotential", sagte BMW-Manager Manfred Stoeger, zuständig für die Logistik des Werkes.

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