Arbeitsvermittlung Bundesagentur nicht besser als ihr Vorgänger

Die Bundesagentur für Arbeit vermittelt einem Bericht des Bundesrechnungshofes zufolge kaum mehr Arbeitsplätze als ihre Vorgängerbehörde. Die Prüfer haben die Arbeit der Agentur jetzt in einem internen Bericht stark kritisiert.

Berlin - Nicht einmal jeder 20. Vermittlungsvorschlag habe zu einer Arbeitsaufnahme geführt, berichtete die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf einen internen Bericht an den Vorstand der Nürnberger Behörde. Von 650 überprüften Vermittlungsvorschlägen seien nur 4,6 Prozent erfolgreich gewesen.

Trotz der eingeleiteten Vermittlungsoffensive bei der BA unterscheide sich das Ergebnis nicht wesentlich von dem aus dem Jahr 1997, hätten die Prüfer festgestellt.

Der Rechnungshof übte auch in einem weiteren Bereich Kritik. Es würden zu viele Bewerber zu einer offenen Stelle geschickt und die Gründe für eine Ablehnung zu spät erfragt. So hätten die Arbeitsvermittler bis zu 65 Bewerber für eine offene Stelle vorgeschlagen, ohne dass nach den ersten erfolglosen Vermittlungsversuchen mit dem Arbeitgeber über dessen Erwartungen und das weitere Vorgehen gesprochen worden sei.

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